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NASA-Drohnentest bestätigt SPLICE-Navigation für Landungen

Deep View of Early Universe Helps Solve the Faint Blue Galaxy Mystery (1995-08-269)
Reference image.Photo: Credit: Rogier Windhorst and… / Wikimedia Commons · Public domain
Vollständige QuellenangabeFile:Deep View of Early Universe Helps Solve the Faint Blue Galaxy Mystery (1995-08-269).jpg / Credit: Rogier Windhorst and Simon Driver (Arizona State University), Bill Keel (University of Alabama), and NASA / Deep View of Early Universe Helps Solve the Faint Blue Galaxy Mystery / Wikimedia Commons / Public Domain / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deep_View_of_Early_Universe_Helps_Solve_the_Faint_Blue_Galaxy_Mystery_(1995-08-269).jpgQuellseite

Die NASA meldet, sie habe Navigationstechnik vorgeführt, mit der Raumfahrzeuge eigenständig sichere Landepunkte auf dem Mond und anderswo finden sollen. In Versuchen absolvierte eine Alta-X-Drohne mit der SPLICE-Nutzlast der Behörde simulierte Abstiegs- und Landemanöver für den Mond.

Drohnenversuche über einem Trockensee

Die Tests liefen am Rogers Dry Lake, nahe dem Armstrong Flight Research Center der NASA in Edwards, Kalifornien. Die Alta-X-Drohne trug die Nutzlast für Führung, Navigation und Steuerung mit der Bezeichnung Safe and Precise Landing – Integrated Capabilities Evolution (SPLICE) durch die simulierte Anflug- und Aufsetzphase.

Die Nutzlast stammt von Forschern des Johnson Space Center in Houston. Spezialisten von NASA Armstrong integrierten, prüften und flogen sie im Juni und Juli an Bord der Drohne. Bei Schwebemanövern hielt SPLICE die Verbindung zum ferngesteuerten Luftfahrzeug aufrecht.

Wie das System die Landestelle wählt

Während der Versuche kartierte das Führungssystem der Nutzlast den Boden und bewertete mögliche Landeflächen. Aus Licht- und Sensordaten entstehen hochauflösende digitale Höhenmodelle. Hält das System die angepeilte Zone für unsicher, lenkt es die Drohne an eine sicherere Stelle.

Nach Angaben der NASA soll SPLICE präzise Landungen unterstützen sowie potenzielle Gefahren erkennen und umgehen. Die Behörde hält diese Fähigkeit für entscheidend für ihre Missionen zum Mond und zum Mars.

Vorbereitung des nächsten Tests in voller Größe

Frühere Flüge bestätigten Kommunikation, Datenverarbeitung, Telemetrie sowie Befehls- und Steuerleistung zwischen Nutzlast und Drohne. Ein Test in voller Größe bei Voyager Technologies in Mojave, Kalifornien, ist für später in diesem Monat vorgesehen.

Die NASA hat mit mehreren kommerziellen Anbietern von Mondlandern zusammengearbeitet, um Versionen von SPLICE in deren Plattformen einzubauen. Davis Adams, NASA-Projektmanager, bezeichnete den Flugtest als Höhepunkt von fast einem Jahrzehnt Projektarbeit.

Offene Fragen

  • Was wird der Test in voller Größe bei Voyager Technologies zeigen?
  • Wann fliegt SPLICE erstmals auf einem kommerziellen Mondlander?

Wichtige Fakten

  • Die NASA erklärt, sie habe Technik vorgeführt, die Raumfahrzeuge selbständig zu sicheren Landepunkten auf dem Mond und anderen Planeten führen soll.
  • Eine Alta-X-Drohne mit der SPLICE-Nutzlast für Führung, Navigation und Steuerung flog simulierte Landemanöver auf dem Mond.
  • Forscher des Johnson Space Center entwickelten die SPLICE-Nutzlast, Spezialisten von NASA Armstrong halfen bei Integration, Test und Flug.
  • Die Flüge fanden über dem Rogers Dry Lake nahe dem Armstrong-Zentrum in Edwards, Kalifornien, statt.
  • SPLICE kartiert das Gelände, erzeugt hochauflösende digitale Höhenmodelle und kann ein Fluggerät von einem unsicheren Standort weglenken.

Quellen & Belege