NOAA und NASA melden Antarktis-Ozonloch 2026 unter den größten seit 48 Jahren
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File:Cosmic Blasts Much More Common, Astronomers Discover (2006-xrf).jpg / Illustration: NASA/CXC/M.Weiss / Cosmic Blasts Much More Common, Astronomers Discover / Wikimedia Commons / Public Domain / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cosmic_Blasts_Much_More_Common,_Astronomers_Discover_(2006-xrf).jpgQuellseiteForscher von NOAA und NASA berichten, dass ungewöhnliche Wetterbedingungen das Ozonloch über der Antarktis im Jahr 2026 ungewöhnlich groß werden ließen, während die schützende Ozonschicht ihrer Einschätzung nach weiterhin auf Kurs sei, sich im Laufe des Jahrhunderts zu erholen.
Rang und Größe des Lochs 2026
Laut Auswertung der saisonalen mittleren Fläche durch NOAA und NASA belegte das Loch 2026 den siebtgrößten Platz in den 48 Jahren der Beobachtung. In der Hochphase des Ozonabbaus, zwischen dem 7. September und dem 13. Oktober 2026, bedeckte es im Durchschnitt etwa 9,6 Millionen Quadratmeilen (25 Millionen Quadratkilometer), was nach Angaben der Behörden mehr als dem Doppelten der Fläche der Vereinigten Staaten entspricht.
Wetter und die Wirkung verringerter Emissionen
Ein kräftiger Polarwirbel befeuerte das Wachstum des Lochs, und ungewöhnliche Wetterbedingungen trugen zu seiner außergewöhnlichen Größe bei. Die Wissenschaftler betonten dennoch, dass das Loch noch größer ausgefallen wäre, wenn internationale Zusammenarbeit die Konzentration ozonzerstörender Chemikalien in der Atmosphäre nicht gesenkt hätte.
Warum der Ozongehalt der Stratosphäre überwacht wird
Forscher verfolgen den Ozongehalt in der Stratosphäre fortlaufend, denn die Schicht wirkt als schützender Schild der Erde und filtert schädliche Sonnenstrahlung, bevor sie Lebewesen erreicht.
Offene Fragen
- Wird sich die Ozonschicht bis zum Ende des Jahrhunderts wie von den Behörden erwartet erholen?