Argo Space plant nach Juli-Test zwei Flüge wasserbetriebener Raumfahrzeuge für 2027
Argo Space, ein kalifornisches Start-up, das von drei früheren SpaceX-Ingenieuren gegründet wurde, bereitet für 2027 zwei Flüge eines kleinen wasserbetriebenen Raumfahrzeugs vor. Die Pläne folgen auf einen Testflug im Juli, der vorzeitig endete.
Wie der Juli-Test endete
Laut der Schilderung von Ars Technica löste sich der erste Testflugkörper von seiner Trägerrakete, übermittelte Telemetriedaten und erzeugte Strom, bevor der Flug abgebrochen werden musste.
Solarmodul-Defekt leerte den Akku
Firmenchef Robert Carlisle erklärte gegenüber Ars Technica, dass sich eines der beiden zum Ausfahren vorgesehenen Solarmodule nicht geöffnet habe. Das Raumfahrzeug blieb energienegativ und verbrauchte also mehr Energie, als es erzeugte, sodass der Akku erschöpft war, bevor das Team den Antrieb testen konnte.
Software und Avionik im Flug bestätigt
Carlisle sagte, das Team habe Flugsoftware und zentrale Avionik validiert. Das Antriebssystem wurde jedoch nicht getestet, bevor der Akku leer war.
Finanzierung, Personal und der Zeitplan 2027
Ars Technica berichtete, Argo habe 20 Millionen Dollar eingesammelt und beschäftige weniger als 30 Personen. Das Unternehmen plant seine zwei kleinen wasserbetriebenen Flüge für 2027. Die Berichterstattung beschreibt weder ein überarbeitetes Design noch das Flugprofil dieser Missionen.
Offene Fragen
- Wird ein überarbeitetes Design das Solarmodul-Problem vor den Flügen 2027 beheben?
- Wie wird das Antriebssystem arbeiten, sobald das Energieproblem behoben ist?