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Cybersicherheit EINZELNE QUELLE

IBM meldet sieben Langflow-Lücken, zwei mit Wertung 9,8, behoben in Version 1.13.0

Focused view of a computer screen displaying code and debug information.
Symbolbild.Photo by Daniil Komov on Pexels

IBM hat sieben Schwachstellen in Langflow OSS offengelegt, darunter kritische Lücken, die sich ohne Zugangsdaten aus der Ferne ausnutzen lassen. Laut einem Bericht von GBHackers erfasst die Sicherheitsmitteilung des Unternehmens die Langflow-Versionen 1.0.0 bis 1.12.8 und rät Administratoren zum Umstieg auf Version 1.13.0.

Umfang der gemeldeten Lücken

Die Mitteilung von IBM, veröffentlicht am 28. Oktober und aktualisiert am 29. Oktober, nennt als mögliche Folgen die Ausführung beliebigen Codes, die Offenlegung von API-Zugangsdaten, die Umgehung der Authentifizierung und Angriffe über mitgelieferte Abhängigkeiten. IBM, ein Softwareund IT-Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk, zählt Authentifizierungsumgehung und Code-Injection zu den kritischen Problemen, die Angreifer von außen ohne Anmeldung auslösen können.

Zwei der Schwachstellen tragen CVSS-Wertungen von 9,8. Diese Einstufung weist auf eine netzwerkbasierte Ausnutzung mit geringer Komplexität hin, die weder Berechtigungen noch Handlungen der Nutzer erfordert. Eine davon, CVE-2026-93680, betrifft eine unzureichende Authentifizierung, durch die Angreifer aus der Ferne Sicherheitsbeschränkungen umgehen können. Eine weitere Lücke, CVE-2026-110186, erlaubt die Ausführung beliebigen Codes, weil die Kontrolle über erzeugten Code unzureichend ist.

Betroffene Versionen und Korrekturen

Die Mitteilung umfasst die Langflow-Versionen 1.0.0 bis 1.12.8 und empfiehlt Administratoren ein Update auf 1.13.0. Laut IBMs Zusammenfassung wurde zudem eine Sicherheitskontrolle für die automatische Anmeldung nicht vollständig behoben.

IBM listet außerdem drei Probleme in der Hono-Framework-Abhängigkeit auf, die alle in Hono 4.13.5 behoben sind.

Grenzen der Mitteilung

Die Mitteilung beschreibt eine nicht authentifizierte Remote-Codeausführung, die über die Aufzählung von Tools im Model Context Protocol erreichbar ist. Die einzelnen CVE-Beschreibungen ordnen jedoch nicht jeden zusammengefassten Angriffsmechanismus kennzeichnend einer Kennung zu. CVE-2026-110192 erlaubt laut Bericht authentifizierten Angreifern, durch schlecht geschützte Zugangsdaten sensible Informationen zu erlangen. Nicht jedes Problem ist also ohne Anmeldung ausnutzbar. Die Mitteilung stellt nicht fest, dass Angreifer diese Lücken miteinander verketten müssen.

Der Bericht stuft die Lage als besonders gravierend ein, weil Kryptomining-Angriffe auf Langflow-Server bereits eine ältere, separate Schwachstelle ausgenutzt haben. Die Risiken erweitern die Angriffsfläche verwundbarer MCP-Server, bei denen externe Integrationen sensible Funktionen offenlegen können.

Offene Fragen

  • Welche der zusammengefassten Angriffsmechanismen lassen sich bestimmten CVE-Kennungen zuordnen?
  • Setzt eine Ausnutzung voraus, dass die offengelegten Schwachstellen verkettet werden?

Quellen & Belege