IBM, Oracle, Intel und IonQ widersprechen OKX-ICE-Plan für tokenisierte Aktien, Zahl steigt auf 26
Vier weitere Unternehmen, darunter IBM, Oracle, Intel und IonQ, haben tokenisierten Versionen ihrer Aktien auf der Plattform OKX-ICE widersprochen, womit die gemeldete Zahl auf 26 steigt. Die Plattform wird von Intercontinental Exchange und OKX betrieben, und die Einwände fallen in eine Phase, in der die Zustimmungsregeln der SEC für Emittenten auf dem Prüfstand stehen.
Vier neue Namen auf der Liste
Eine überarbeitete öffentliche Mitteilung der Plattform für tokenisierte Aktien, datiert auf Oktober, zählt nun 26 Unternehmen, die sich gegen tokenisierte Versionen ihrer dort gehandelten Aktien ausgesprochen haben, wie crypto.news berichtet. Das sind vier mehr als die 22 Widersprechenden, die Unchained zuvor gemeldet hatte.
Bei den Neuzugängen handelt es sich um IBM, IonQ, Oracle und Intel, die auf der Liste der Mitteilung die letzten Plätze einnehmen. Keines dieser vier Unternehmen war in der früheren Berichterstattung von Unchained genannt worden. Die übrige Liste führt unter anderem Microsoft, Alphabet, Goldman Sachs, Broadcom, Verizon, Wells Fargo, Arm Holdings und Intuit auf.
Unternehmen und das Tokenisierungsmodell
Intel ist ein Halbleiter- und Elektronikunternehmen mit Sitz in Santa Clara, gegründet 1968. IBM ist ein Software- und IT-Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk, gegründet 1911. Tokenisierung bildet einen Vermögenswert als handelbaren Eintrag auf einer Blockchain ab.
Die Einwände richten sich gegen den Plan von OKX-ICE, tokenisierte Aktien anzubieten, also Blockchain-Abbildungen von Anteilen dieser Unternehmen, ohne Zustimmung der Emittenten.
In der Mitteilung wiederholte Risikohinweise
Die überarbeitete Mitteilung wiederholt ihre Risikohinweise. Demnach wurde der Zugangstoken-Vertrag nicht extern geprüft, Upgrades umgehen eine Timelock-Sperre, und der SIPC-Schutz für selbst verwahrte Token ist ungewiss.
Regulatorischer Hintergrund und offene Punkte
Die Einwände kommen zu einer Zeit, in der die Zustimmungsregeln der SEC für Emittenten auf dem Prüfstand stehen. Diese Frage betrifft, ob Unternehmen ohne ihre Zustimmung in tokenisierter Form gelistet werden dürfen. Die Zahlen stützen sich auf eine einzige Quelle, crypto.news, die über die überarbeitete Mitteilung berichtet hat.
Offene Fragen
- Werden die Zustimmungsregeln der SEC angesichts dieser Einwände geändert oder präzisiert?
- Steigt die Zahl der widersprechenden Unternehmen weiter?
- Wie reagiert die Plattform auf die erneut aufgeführten Risikohinweise?