Nvidia-Treiber bringt Microsoft Advanced Shader Delivery für weniger Ruckler
Nvidias neuester Game-Ready-Treiber unterstützt Microsofts Advanced Shader Delivery, eine Technik, die Ruckler bei der Shader-Kompilierung verringern soll, indem sie in unterstützten Spielen vorkompilierte Shader ausliefert. Das berichtet TechSpot.
Was der Treiber ergänzt
Das Update bringt die Unterstützung für Advanced Shader Delivery auf Nvidia-GeForce-Grafikkarten. Die Technik von Microsoft liefert bereits kompilierte Shader aus, anstatt sie während des Spielbetriebs zu erzeugen, und genau daraus entstehen die Ruckler, die Spieler oft bemerken.
Als berichteter Nutzen gilt für Call of Duty: Modern Warfare 4 eine kürzere Wartezeit beim ersten Start auf Windows-11-24H2-Systemen mit aktualisierten Grafiktreibern. Auch Gears of War: E-Day wird unter den unterstützten Spielen genannt.
Tests und Versionshinweise
Nvidia gibt an, seine Game-Ready-Treiber seien in Zusammenarbeit mit Entwicklern fein abgestimmt und auf Tausenden Hardwarekonfigurationen ausführlich getestet. Ziel sei maximale Leistung und Zuverlässigkeit.
Die Treiberversion 621.01 enthält außerdem Korrekturen für Spiele- und allgemeine Fehler und ergänzt Unterstützung für fünf neue Optimal-Playable-Settings-Profile. Hunt: Showdown 1896 von Crytek gehört zu den Titeln, die mit DLSS Super Resolution Game-Ready-Unterstützung erhalten.
Offene Fragen
- Wie groß die Verringerung der Ruckler in der Praxis ist, wurde in den berichteten Fakten nicht gemessen?
- Ob Advanced Shader Delivery auch auf weitere Spiele außer den genannten ausgeweitet wird, ist nicht angegeben?