OpenAI soll 11 Milliarden Dollar einsammeln und Börsengang aufschieben

OpenAI hat laut Berichten 11 Milliarden Dollar aus einer ersten Tranche einer Finanzierungsrunde eingenommen, die das Unternehmen für Künstliche Intelligenz auf 1,25 Billionen Dollar taxiert, während der Gang an die Börse weiter auf Eis liegt.
Erste Tranche bleibt unter dem Ziel
Laut Reuters, unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle, schloss OpenAI die erste Tranche von 11 Milliarden Dollar am 6. November 2026 ab. Bloomberg berichtete unter Berufung auf Quellen, Investoren hätten die Mittel an das Unternehmen überwiesen, und die Runde könne in den kommenden Wochen beinahe doppelt so groß werden.
Die bisher eingesammelte Summe ist nur ein Teil des ursprünglichen Ziels von bis zu 30 Milliarden Dollar.
Bewertung unter früheren Erwartungen
Zwei Investoren erklärten gegenüber Reuters, die Bewertung sei gegenüber dem Niveau von 1,5 Billionen Dollar gesunken, das das Unternehmen zunächst angestrebt hatte. Die Zahl von 1,25 Billionen Dollar liegt damit leicht unter früheren Vorgaben, signalisiert aber weiterhin großes Vertrauen in das Marktpotenzial des Unternehmens, insbesondere in seine ChatGPT-Produkte.
SoftBank und MGX sollen sich beteiligt haben. Auch Coatue Management und T. werden unter den bedeutenden Investoren genannt, Microsoft Corp. steht auf der Liste möglicher Teilnehmer.
Börsenweg bleibt verschoben
Die Runde fällt in eine Phase, in der OpenAI einen Börsengang weiter aufschiebt und sich stattdessen auf die Einwerbung privaten Kapitals konzentriert. OpenAI hat seinen Sitz in San Francisco und bietet unter anderem ChatGPT an.
Über die Finanzierung haben mehrere Medien berichtet, die Einzelheiten der Runde sind jedoch über diese Berichte hinaus nicht unabhängig bestätigt.
Offene Fragen
- Wächst die Runde auf das volle Ziel von 30 Milliarden Dollar?
- Entspricht die endgültige Bewertung den gemeldeten 1,25 Billionen Dollar?