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Nvidia drängt Cloud-Kunden, das Geschäft mit chinesischen Firmen zurückzufahren

Hands typing on a silver laptop keyboard, showcasing productivity and technology.
Symbolbild.Photo by Alain Youssef on PexelsNVIDIA logo shown for identification only; no affiliation with or endorsement of WORLDTECH is implied.

Nvidia hat einigen seiner Cloud-Kunden offenbar nahegelegt, weniger Arbeit für chinesische Unternehmen anzunehmen, wie The Decoder berichtet. Die Empfehlung soll verändern, wer letztlich die über Cloud-Anbieter gemieteten Chips nutzt.

Was die Vorgabe verlangt

Laut dem Bericht hat Nvidia einigen Cloud-Kunden empfohlen, den Anteil ihrer Arbeit für chinesische Firmen zu verringern. Diese Kunden sollen außerdem angeben, wer die Chips tatsächlich nutzt.

Die Vorgabe hat keine Verbindlichkeit und betrifft nur Verträge, die von nun an geschlossen werden, bereits bestehende Vereinbarungen bleiben unberührt.

Ziel: breiterer Kundenkreis

Die Empfehlung soll Cloud-Anbieter, darunter von Nvidia unterstützte Neoclouds, zu einer vielfältigeren Kundschaft bewegen, berichtet The Information unter Berufung auf drei mit der Sache vertraute Personen.

Der Schritt setzt an einer Lücke bei den US-Exportkontrollen an, nämlich daran, wie Chips über Cloud-Dienste statt über direkte Verkäufe chinesische Nutzer erreichen können.

Offene Fragen

  • Wie viele Cloud-Kunden haben die Empfehlung erhalten?
  • Wird Nvidia die Offenlegungspflicht für Endnutzer durchsetzen?

Wichtige Fakten

  • Nvidia hat einigen Cloud-Kunden geraten, weniger Geschäft mit chinesischen Unternehmen abzuwickeln.
  • Cloud-Kunden sollen benennen, wer auf die Chips zugreift.
  • Die Vorgabe ist nicht verbindlich und gilt für künftige Verträge, nicht für bestehende Vereinbarungen.

Quellen & Belege