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Chips & Hardware EINZELNE QUELLE

Open-Source-USB-Tool hebt Nvidia-Bremse für GPU-KI auf Windows auf — steigert FP16-Rechenleistung der GPU um bis zu 65 Prozent, UEFI-Entsperrer unterstützt RTX-20-, 30- und 40-Serie für Desktop und Laptop

GeForce RTX graphics card installed inside a PC, glowing under warm lighting.
Symbolbild.Photo by Matheus Bertelli on Pexels

Was passiert ist

Weder ein VBIOS-Flash noch ein gepatchter Treiber sind nötig: Das Tool läuft von einem FAT32-Stick, bevor der Nvidia-Treiber bei jedem Start geladen wird, und schon zeigte der Laptop-RTX-4060 des Entwicklers 65 Prozent mehr FP16-Rechenleistung. Dazu wird Nvidias signierte Booter-Firmware ausgetrickst, sodass die Schreibsperre von zwei Geschwindigkeitsregistern aufgehoben wird und die Tensor-Einheiten mit voller Rate laufen können. NVIDIA ist ein Halbleiterunternehmen mit Sitz in Santa Clara, dessen Produkte und Dienste unter anderem Grafikprozessoren (GPUs) umfassen.

Ein Open-Source-UEFI-Tool namens nv-uefi-unlocker hebt unter Windows Nvidias Tensor-Begrenzung für GPUs der RTX-20-, 30- und 40-Serie auf. Ein Tensor-Kern ist ein Chipbaustein, der viele Berechnungen gleichzeitig ausführt und für Grafik und KI genutzt wird. Das neue Open-Source-UEFI-Tool startet von USB und entsperrt deutlich mehr Tensor-Leistung bei Desktop- und Laptop-GPUs der RTX-20-, 30- und 40-Serie, wodurch sich der Hack zur Umgehung der halbierten KI-Leistung unter Windows deutlich leichter ausprobieren lässt. Das Projekt „UEFI pre-driver NVIDIA GPU unlocker“, kurz nv-uefi-unlocker, entfernt Nvidias Tensor-Begrenzung mithilfe der Community-Payload V67 mit anschließender Leseprüfung.

Quellen & Belege