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Cybersicherheit EINZELNE QUELLE

Microsoft schließt hochriskante Sicherheitslücke in Paint, die Remote-Code-Ausführung erlauben könnte

Monochrome image of a laptop, camera, lens, and coffee cup on a wooden desk
Symbolbild.Photo by Pixabay on PexelsMicrosoft logo shown for identification only; no affiliation with or endorsement of WORLDTECH is implied.

Microsoft hat für seine Anwendung Paint ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, das eine hochriskante Sicherheitslücke schließt, über die ein Angreifer Code auf einem fremden Rechner ausführen könnte, wie Tech Radar berichtet. Die Schwachstelle trägt die Kennung CVE-2026-83844 und erhält einen Schweregrad von 8,1.

Einzelheiten der Schwachstelle

Bei der Lücke handelt es sich um einen Out-of-Bounds-Read-Fehler. Der Bericht schildert, dass ein Angreifer sie ausnutzen könnte, indem er eine manipulierte Bilddatei erstellt, die beim Öffnen in Paint die Ausführung von Code auslöst.

Microsoft hebt hervor, dass der Angriff keine Berechtigungen voraussetzt, seine Komplexität jedoch hoch ist, was eine Ausnutzung vermutlich auf versierte Angreifer begrenzt. Laut Bericht drohen Nutzern unter anderem Diebstahl von Zugangsdaten, Überweisungsbetrug und die Verbreitung von Ransomware.

Updates kommen nun über den Microsoft Store

Paint ist inzwischen eine eigenständige Anwendung, weshalb Aktualisierungen über den Microsoft Store und nicht über den üblichen Windows-Update-Prozess verteilt werden. Dieser Wechsel sorgt laut Bericht für Verwirrung, da manche Nutzer angaben, trotz Prüfung auf Updates auf anfälligen Versionen geblieben zu sein.

Das Update scheint gestaffelt ausgeliefert zu werden. Nutzer sollten ihre installierte Version mit PowerShell überprüfen, wobei die Version 11.2605.91.0 oder neuer die korrigierte Fassung ist, und den Microsoft Store auf das neueste Update im Blick behalten.

Offene Fragen

  • Wie viele Nutzer sind nach der gestaffelten Auslieferung noch auf anfälligen Versionen?
  • Wurde die Lücke bislang in Angriffen ausgenutzt?

Wichtige Fakten

  • Microsoft hat ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, das eine hochriskante Sicherheitslücke in Paint schließt, die Remote-Code-Ausführung erlauben könnte, laut einem Bericht von Tech Radar.
  • Microsoft erklärt, die Angriffskomplexität sei hoch, was die Ausnutzung wohl auf versierte Angreifer beschränkt, obwohl keine Berechtigungen nötig sind.

Quellen & Belege