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Startups & Wirtschaft UNABHÄNGIGE BERICHTE

Nirva Labs sammelt 33 Millionen Dollar für KI-Journal-Gerät zum Umhängen

Diverse group of professionals collaborating in a modern office setting with laptops and discussions.
Symbolbild.Photo by Edmond Dantès on Pexels

Nirva Labs hat 33 Millionen Dollar für ein am Hals getragenes KI-Gerät eingesammelt, das zuhört und aus Sprach- und Sensordaten ein persönliches Journal erstellt. Die Runde wurde am 22. Oktober 2026 angekündigt, nur wenige Monate nach einer Seed-Finanzierung über 8 Millionen Dollar im Juli. Das Unternehmen wurde 2025 gegründet.

So entsteht das Journal auf dem Anhänger

Nach Darstellung des Unternehmens funktioniert das Gerät wie ein Tagebuch, das sich selbst schreibt. Es nimmt Sprache über Spracheingabe auf und wertet mehrere eingebaute Sensoren aus; daraus entsteht laufend ein persönliches Journal. Berichten zufolge umfasst es emotionale Erkenntnisse, die Verfolgung der Stimmung und die Analyse der Beziehungen der Trägerin oder des Trägers.

Zur Hardware gehören zwei Mikrofone, eine Inertialmesseinheit (IMU), die Bewegung und Ausrichtung erfasst, sowie ALS- und UV-Sensoren. ALS steht für die Erfassung des Umgebungslichts, der UV-Sensor misst die ultraviolette Strahlung. Das Gerät trägt die Schutzklasse IP67 gegen Staub und Wasser, wiegt etwa 7,5 bis 10 Gramm und besteht aus hypoallergenem Titan. Getragen werden kann es als Anhänger, als Halskette oder als Armband.

Finanzierung und der Auftritt auf der CES

Nirva zeigte das Gerät erstmals öffentlich auf der CES 2026, wo es zu den drei besten Startups gewählt wurde. Die Seed-Runde über 8 Millionen Dollar wurde im Juli 2026 abgeschlossen und von Lightspeed Venture Partners zusammen mit South Park Commons angeführt. Die Finanzierung über 33 Millionen Dollar folgte nur wenige Monate später.

Lokale Verarbeitung als Antwort auf Datenschutz

Nirva erklärt, dass möglichst viel Verarbeitung direkt auf dem Gerät stattfindet, statt unverarbeitete Daten an entfernte Server zu schicken. Das Unternehmen stellt diesen lokalen Ansatz als Antwort auf Datenschutzbedenken dar, die entstehen, wenn ein tragbares KI-Gerät persönliche Informationen laufend erfasst.

Was Käufer als Nächstes erwarten können

Laut den Berichten sollen Vorbestellungen vor Beginn der Auslieferung möglich sein. Das vorliegende Material nennt keinen Liefertermin.

Offene Fragen

  • Wann werden Vorbestellungen möglich sein und wann beginnt die Auslieferung?
  • Wie viel der Verarbeitung findet tatsächlich auf dem Gerät statt?

Wichtige Fakten

  • Nirva Labs gab am 22. Oktober 2026 bekannt, dass das Unternehmen 33 Millionen Dollar für ein am Hals getragenes KI-Gerät eingesammelt hat.
  • Die Runde folgte nur wenige Monate nach einer Seed-Finanzierung über 8 Millionen Dollar im Juli 2026.

Quellen & Belege