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Cybersicherheit EINZELNE QUELLE

Bitdefender meldet Android-Lücke: Installation einer App kann Smartphones lahmlegen

Close-up of surveillance cameras on a Russian building facade with flag.
Symbolbild.Photo by Спиридон Варфаламеев on PexelsGoogle logo shown for identification only; no affiliation with or endorsement of WORLDTECH is implied.

Forscher von Bitdefender haben eine Android-Schwachstelle öffentlich gemacht, die ein Gerät nach der Installation einer speziell präparierten App in eine endlose Absturzschleife treiben kann. Betroffene Geräte könnten dadurch unbrauchbar werden, bislang wurde jedoch keine Ausnutzung der Lücke in freier Wildbahn festgestellt.

Auslöser liegt in der ZIP-Verarbeitung

Die Schwachstelle betrifft, wie Android ZIP-Kompressionsverfahren verarbeitet. Laut dem Bericht von Android Authority genügt bereits die Installation einer manipulierten APK-Datei, damit der zentrale Prozess system_server immer wieder abstürzt.

Schadsoftware muss normalerweise Berechtigungen anfragen und Code ausführen, bevor sie ein Gerät angreifen kann. Bei dieser Lücke hängt der Angriff dagegen allein am Installationsschritt.

Öffentliche Offenlegung erhöht das Risiko

Bisher wurde keine Ausnutzung der Lücke in freier Wildbahn festgestellt. Die öffentliche Offenlegung der Details könnte es Angreifern jedoch erleichtern, einen funktionierenden Exploit zu entwickeln.

Google, ein Internet- und Softwareunternehmen mit Sitz in Mountain View, ist das Unternehmen, dessen Plattform betroffen ist. Zu einer Korrektur oder Stellungnahme von Google liegen den vorliegenden Angaben keine Informationen vor.

Offene Fragen

  • Wird Google einen Patch veröffentlichen, der die Schwachstelle bei der ZIP-Verarbeitung schließt?
  • Welche Android-Versionen und Geräte sind betroffen?

Wichtige Fakten

  • Sicherheitsforscher von Bitdefender haben eine Android-Schwachstelle gemeldet, die nach der Installation einer präparierten APK-Datei eine endlose Absturzschleife auslösen kann.
  • Betroffene Geräte könnten dadurch unbrauchbar werden.
  • Bisher wurde keine Ausnutzung der Lücke in freier Wildbahn festgestellt.
  • Die öffentliche Offenlegung könnte es Angreifern erleichtern, einen Exploit zu entwickeln.
  • Die Lücke nutzt den Umgang von Android mit ZIP-Kompressionsverfahren und bringt den zentralen Prozess system_server wiederholt zum Absturz.

Quellen & Belege