Cisco stellt Korrekturen für Secure-Firewall-VPN-Lücke bereit, die Geräte zum Absturz bringt

Cisco meldet, dass eine Schwachstelle mit hohem Schweregrad im SSL-VPN-Fernzugangsdienst seiner Secure-Firewall-Produkte ausgenutzt wird, um verwundbare Geräte zum Absturz zu bringen. Die Lücke, die als CVE-2026-76418 geführt und mit 8,6 bewertet wird, ist in der Meldung eines einzelnen Mediums beschrieben, das sich auf Ciscos Warnmeldung stützt.
Lücke kann Geräte aus der Ferne neu starten
Die Schwachstelle betrifft den VPN-Fernzugangsdienst auf Geräten der Cisco Secure Firewall Adaptive Security Appliance (ASA) und Secure Firewall Threat Defense (FTD). Laut Warnmeldung könnte ein nicht authentifizierter Angreifer aus der Ferne eine speziell gestaltete Anfrage senden, während sich jemand mit dem SSL-Fernzugangs-VPN verbindet. Das Gerät würde dadurch neu starten, was zu einem Denial of Service führt.
Cisco führt das Problem auf logische Fehler zurück, die auftreten, wenn eine sekundäre Authentifizierung auf einer Tunnelgruppe eingerichtet ist.
Welche Konfigurationen betroffen sind
Die Warnmeldung nennt ein Gerät als verwundbar, wenn seine laufende Konfiguration das Schlüsselwort webvpn enthält und SSL VPN auf mindestens einer Schnittstelle aktiv ist.
Cisco erklärt, dass es keine Workarounds gibt, sodass die korrigierte Software die vom Hersteller genannte Abhilfe bleibt.
Korrigierte Versionen und Hersteller
Korrigierte Software steht für die Secure-Firewall-ASA-Versionen 9.16.4.104, 9.18.4.96, 9.20.4.50, 9.22.3.200, 9.23.1.48, 9.24.1.27 und 9.24.10.1 bereit. Cisco ist ein Telekommunikations- und Netzwerkhardware-Unternehmen mit Sitz in San Jose, zu dessen Produkten Netzwerk-Switches und WLAN-Zugangspunkte gehören.
Offene Fragen
- Sind auch Versionen außerhalb der genannten korrigierten Releases betroffen?
- Wie viele Geräte wurden bisher durch die Ausnutzung zum Absturz gebracht?