AMD erzielt Rekordumsatz von 13,38 Mrd. USD im dritten Quartal – Rechenzentrumsgeschäft nahezu verdoppelt

Was passiert ist
Der Chiphersteller meldete nach Börsenschluss am 3. November 2026 einen Umsatz von 13,38 Mrd. USD für das dritte Geschäftsquartal 2026. Das Rekordwachstum von AMD unterstreicht die zentrale Rolle von Rechenzentren (ein Gebäude voller Computer, in dem Online-Dienste laufen) für die Technologieinnovation und die Erwartungen der Investoren im KI-Boom. AMD ist ein Elektronik- und Halbleiterunternehmen mit Sitz in Sunnyvale; zum Angebot gehören unter anderem Grafikprozessoren (GPUs).
Treiber war das Rechenzentrumsgeschäft, dessen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 97 % stieg.
Der Ausblick dürfte Anleger am längsten beschäftigen. Hinter dem Rekord: Der Gesamtumsatz, den AMD in seiner eigenen Zusammenfassung auf 13,4 Mrd. USD rundet, stieg um 45 % gegenüber den 9,25 Mrd. USD, die im dritten Quartal 2025 verbucht wurden.
Das Ergebnis übertraf zudem die bisherige Prognose von AMD, die einen Umsatz zwischen 12,7 Mrd. und 13,3 Mrd. USD vorgesehen hatte. Der Bereich Rechenzentren erzielte 8,5 Mrd. USD, ein Plus von 97 % im Jahresvergleich.
Dieser eine Geschäftsbereich machte deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes im Quartal aus.
AMD führte die starke Nachfrage nach seinen EPYC-Serverprozessoren an und verwies außerdem auf den Anlauf seiner Instinct-MI450-Serie von GPUs (ein Chip für viele gleichzeitige Berechnungen, eingesetzt für Grafik und KI), also der Beschleuniger für die rechenintensive parallele Mathematik hinter KI-Anwendungen.