China peilt 2030 eine weitgehend fertige nationale Blockchain-Infrastruktur an
Laut einem Bericht von The Defiant hat China das Ziel ausgegeben, bis 2030 ein nationales Blockchain-Netzwerk weitgehend fertigzustellen. Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Umbaus der staatlichen Informationsinfrastruktur.
Geplanter Aufbau des Netzwerks
Das Ziel findet sich im jüngsten Fünfjahresplan für Informationstechnik. Das Netzwerk soll um ein zentrales Rückgrat herum entstehen, ergänzt durch regionale Knotenpunkte und verteilte digitale Identitätsdienste.
The Defiant zufolge ist der Plan Teil einer 15-jährigen Roadmap, die von der Zentralen Kommission für Cyberspace-Angelegenheiten vorgelegt wurde. Das Netzwerk soll bis 2030 betriebsbereit sein, während das Land seine Informationsstrukturen modernisiert, um die dezentrale Technik in mehreren Anwendungsfeldern einzusetzen.
Regionale Schwerpunkte und fortbestehende Krypto-Auflagen
Der Plan stellt Handel und Finanzen im Jangtse-Delta an die Spitze seiner Prioritäten, daneben stehen industrielle Anwendungen im Raum Chengdu-Chongqing.
Zugleich berichtet The Defiant, dass Beschränkungen für Krypto-Geschäfte weiterhin gelten. Das Nebeneinander von staatlicher Blockchain-Entwicklung und diesen Grenzen ist der zentrale Spannungspunkt des Berichts.
Offene Fragen
- Welche Anforderungen stellen das zentrale Rückgrat und die regionalen Knotenpunkte an beteiligte Institutionen?
- Wie sollen die verteilten digitalen Identitätsdienste verwaltet werden?