Gnosis Pay bestätigt Hack eines alten Kartensystems mit Kundenadressen
Gnosis Pay, Anbieter von Stablecoin-Karten für Partnermarken, hat bestätigt, dass Angreifer Kundendaten im alten System hinter seinen gebrandeten Debitkarten abgerufen haben. Das Unternehmen erklärt, Kundengelder und seine Unternehmenskartenplattform seien nicht berührt worden, nennt aber nicht, wie viele Kunden betroffen sind.
Welche Daten erreicht wurden
Gnosis Pay meldete den Vorfall nach unbefugtem Zugriff auf das alte Debitkartensystem am 6. November. Zusätzliche Sicherheitskontrollen sollen bis zur geplanten Schließung der Plattform im Dezember bestehen bleiben.
Welche Informationen offenliegen, scheint sich von Nutzer zu Nutzer zu unterscheiden. Einer Protos-Journalistin wurde mitgeteilt, betroffen seien der auf der Karte aufgedruckte Name, die Versandadresse und die Kontoreferenz bei Gnosis Pay.
E-Mail beschreibt größeren Umfang
Screenshots einer E-Mail von Gnosis Pay kursieren. Rotki-Gründer Lefteris Karapetsas berichtete, die Nachricht habe ihm mitgeteilt, dass seine vollständige Wohnadresse, sein Name, seine Kartennummer und alle mit seinem Konto verknüpften Wallet-Adressen betroffen seien.
The Defiant hat den Vorfall gemeldet; der weitergehende Bericht über offengelegte Daten stützt sich auf das, was betroffene Nutzer öffentlich geteilt haben.
Altes System sollte ohnehin schließen
Gnosis Pay hatte bereits vorgesehen, das betroffene System zum Jahresende abzuschalten. Der Vorfall trifft somit eine Infrastruktur, die das Unternehmen ohnehin außer Betrieb nehmen wollte.
Offene Fragen
- Wie viele Kunden sind von dem Datenleck betroffen?
- Welche Kunden waren von welchen Datenkategorien betroffen?