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Cybersicherheit EINZELNE QUELLE

Gnosis Pay bestätigt Hack eines alten Kartensystems mit Kundenadressen

A detailed close-up of a black keypad displaying numbers in white against a dark background.
Symbolbild.Photo by Kamil Čičila on Pexels

Gnosis Pay, Anbieter von Stablecoin-Karten für Partnermarken, hat bestätigt, dass Angreifer Kundendaten im alten System hinter seinen gebrandeten Debitkarten abgerufen haben. Das Unternehmen erklärt, Kundengelder und seine Unternehmenskartenplattform seien nicht berührt worden, nennt aber nicht, wie viele Kunden betroffen sind.

Welche Daten erreicht wurden

Gnosis Pay meldete den Vorfall nach unbefugtem Zugriff auf das alte Debitkartensystem am 6. November. Zusätzliche Sicherheitskontrollen sollen bis zur geplanten Schließung der Plattform im Dezember bestehen bleiben.

Welche Informationen offenliegen, scheint sich von Nutzer zu Nutzer zu unterscheiden. Einer Protos-Journalistin wurde mitgeteilt, betroffen seien der auf der Karte aufgedruckte Name, die Versandadresse und die Kontoreferenz bei Gnosis Pay.

E-Mail beschreibt größeren Umfang

Screenshots einer E-Mail von Gnosis Pay kursieren. Rotki-Gründer Lefteris Karapetsas berichtete, die Nachricht habe ihm mitgeteilt, dass seine vollständige Wohnadresse, sein Name, seine Kartennummer und alle mit seinem Konto verknüpften Wallet-Adressen betroffen seien.

The Defiant hat den Vorfall gemeldet; der weitergehende Bericht über offengelegte Daten stützt sich auf das, was betroffene Nutzer öffentlich geteilt haben.

Altes System sollte ohnehin schließen

Gnosis Pay hatte bereits vorgesehen, das betroffene System zum Jahresende abzuschalten. Der Vorfall trifft somit eine Infrastruktur, die das Unternehmen ohnehin außer Betrieb nehmen wollte.

Offene Fragen

  • Wie viele Kunden sind von dem Datenleck betroffen?
  • Welche Kunden waren von welchen Datenkategorien betroffen?

Wichtige Fakten

  • Gnosis Pay hat ein Datenleck im alten System hinter seinen gebrandeten Debitkarten gemeldet.
  • Angreifer haben laut einer Benachrichtigungs-E-Mail Kundendaten abgerufen, darunter Wohnadressen, Kartennummern und Wallet-Adressen.
  • Kundengelder und die Unternehmenskartenplattform seien nicht betroffen, erklärt das Unternehmen.
  • Gnosis Pay hat nicht offengelegt, wie viele Kunden betroffen sind.
  • Das alte System sollte ohnehin zum Jahresende abgeschaltet werden.

Quellen & Belege