Eismission CRISTAL beginnt Solarflügel-Tests nach Montage bei Airbus
Europas neuer Eisbeobachtungssatellit CRISTAL hat seine Solarflügel integriert und geht in eine anspruchsvolle Testphase, die zeigen soll, ob er Start und Betrieb im Orbit standhält, berichtet die Europäische Weltraumorganisation.
Montage in Friedrichshafen abgeschlossen
Ingenieure am Airbus-Standort Friedrichshafen beendeten im September die Montage des Satelliten, ein Meilenstein auf dem Weg zum Start.
Danach begann eine neue Testrunde, in der die Systeme des Satelliten auf Herz und Nieren geprüft wurden. Ein erster Test der Solarpaneelentfaltung stach hervor: Er prüft, ob Mechanik und Softwareabläufe wie vorgesehen zusammenwirken, damit sich die Solarflügel nach Erreichen der Umlaufbahn entfalten können.
Passform und Auslösung mit AVIO geprüft
Gemeinsam mit dem Startdienstleister AVIO bestätigte das Team, dass der Satellit auf seinen Startadapter passt, jenes Bauteil, das ihn an der Rakete befestigt. Dieselbe Arbeit untersuchte die Auslösemechanik, die den Satelliten von der Rakete trennen und in die Umlaufbahn bringen soll.
Qualifikationsprüfung vor den Satellitentests
Parallel zu diesen praktischen Arbeiten fand der Intermediate Qualification Status Review statt. Er untersuchte den Qualifikations- und Verifikationsstand der Ausrüstung, Instrumente und Subsysteme des Satelliten, bevor die Qualifikationstests auf Satellitenebene beginnen.
Die Europäische Weltraumorganisation stellt diese Schritte als Fortschritt auf dem Weg zur Einsatzbereitschaft von CRISTAL für seine Mission im All dar.
Offene Fragen
- Wann der Satellit starten soll, ist in der Berichterstattung nicht genannt?
- Wie die Qualifikationstests ausgehen, bleibt abzuwarten?