Atomic-6-Space-Armor-Kacheln erreichen erstmals die Umlaufbahn und sollen Projektile mit 16.000 mph stoppen
Was passiert ist
Atomic-6 hat bekanntgegeben, dass seine Verbundkacheln Space Armor erstmals die Umlaufbahn erreicht haben. Die Kacheln wurden mit der dedizierten Mitfluggelegenheit Bandwagon-5 gestartet.
Es ist die erste Flugdemonstration der Technologie. Damit geht sie von Hochgeschwindigkeitstests am Boden zu ihrem ersten operativen Einsatz im All, so das Unternehmen. Warum Weltraumschrott ein Problem ist: Die Kacheln sollen kritische Systeme von Raumfahrzeugen vor Mikrometeoriten und Weltraumschrott schützen, kurz MMOD.
Atomic-6 stellt die Arbeit in den Kontext des "Kessler-Syndroms", einer Kaskade aus Trümmerkollisionen, die Teile der Erdumlaufbahn für Satelliten und Raumfahrtmissionen unbrauchbar machen könnte. Worin sich die Kacheln unterscheiden: Atomic-6 zufolge sind die Space-Armor-Kacheln leichter und dünner als traditionelle metallische Whipple-Schilde und so konstruiert, dass sie beim Aufprall nicht zersplittern. Dadurch sinkt das Risiko, neue gefährliche Trümmer zu erzeugen.