CISA führt Ivanti-Connect-Secure-Lücken als aktiv ausgenutzt
Die US-Behörde für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit hat Schwachstellen in Ivanti Connect Secure in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen aufgenommen. Die Lücken gehören zu einer Exploit-Kette, die das Cybersicherheitsunternehmen Volexity Mitte Oktober erstmals erfasst hat, wie Security Affairs berichtet.
Zwei Lücken mit unterschiedlichen Schweregraden
Der Eintrag der Behörde umfasst CVE-2026-111357 mit einem CVSS-Wert von 8,8, der auf eine fehlende Authentifizierungsprüfung bei einer kritischen Funktion zurückgeht. Laut Eintrag könnte ein authentifizierter lokaler Angreifer damit höhere Rechte erlangen.
Ein zweiter Eintrag, CVE-2026-118527, hat einen CVSS-Wert von 4,3. Er wird als Schwachstelle durch einen vorhersagbaren Bezeichner beschrieben, die einem authentifizierten Angreifer aus der Ferne erlauben könnte, Dateien mit schädlichem Inhalt an einem bekannten Ort im System abzulegen.
Volexitys Exploit-Kette und die Reaktion von Ivanti
Die aufgeführten Lücken hängen mit der Exploit-Kette zusammen, die Volexity Mitte Oktober dokumentiert hat. Volexity meldete eine aktive Ausnutzung in freier Wildbahn einer Kette, die eine unauthentifizierte Remote-Codeausführung auf VPN-Geräten von Ivanti Connect Secure ermöglicht.
Ivanti hat laut Volexity eine Sicherheitsmitteilung mit Update-Anleitungen für Kunden veröffentlicht.
Offene Fragen
- Welche Organisationen sind von der aktiven Ausnutzung nachweislich betroffen?
- Haben alle Kunden die Update-Anleitungen von Ivanti umgesetzt?