Oracle schließt im Oktober 1295 Sicherheitslücken, sechs mit Wertung 10,0

Oracle hat über sein Critical Patch Update Advisory für Oktober Korrekturen für 1295 Sicherheitslücken ausgeliefert, sechs davon erhalten auf der CVSS-Skala in Version 3.1 die Höchstwertung 10,0, wie ein einzelnes Medium berichtet.
Kritische Lücken in E-Business und SOA Suite
Zu den gravierendsten Problemen zählt CVE-2026-101809 in der Flaggschiff-Software Oracle E-Business Suite. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugang über HTTP könnte den Workflow-Benachrichtigungsmailer in der Komponente Workflow kompromittieren, was eine Übernahme von Workflow ermöglichen und möglicherweise weitere Produkte betreffen könnte. Betroffen sind die Versionen 12.2.3 bis 12.2.15.
Drei der mit 10,0 bewerteten Fehler fanden sich in der Oracle SOA Suite, die zu Oracle Fusion Middleware gehört. Einer davon, CVE-2026-91231, liegt in der Komponente Adapters und erlaubt nicht authentifizierten Angreifern, die SOA Suite zu kompromittieren und zu übernehmen, mit möglichen Folgen für angebundene Produkte.
Zum Unternehmen
Oracle ist ein Softwareentwicklungs- und IT-Beratungsunternehmen mit Sitz in Redwood Shores. Zu seinen Produkten und Dienstleistungen gehört Software.
Offene Fragen
- Wurde eine der mit 10,0 bewerteten Lücken bereits in freier Wildbahn ausgenutzt?