Unterwasserroboter nach Vorbild der Federstern bewegt sich mit nur zwei Aktoren dreidimensional
Eine Forschungsgruppe der North Carolina State University hat einen Unterwasserroboter nach dem Vorbild des Federsterns, eines wirbellosen Meerestiers, entwickelt, der sich nach oben und unten bewegen, die Richtung wechseln und auf der Stelle drehen kann. Laut New Atlas gelingt dies mit einigen elastischen Armen und nur zwei Aktoren.
Flexible Arme nach dem Vorbild des Federsterns
Das Team ließ sich vom Federstern inspirieren, dessen mehrere flexible, federartige Arme es ihm erlauben, sich in verschiedene Richtungen zu bewegen. Seine Bewegungen wirken mühelos, doch sie in Maschinen nachzubilden ist sehr schwierig.
Das neue Design erreicht dreidimensionale Bewegung mit nur wenigen elastischen Armen und zwei Aktoren, den Bauteilen, die bei einem Roboter die Bewegung erzeugen.
Aufbauend auf dem Mantarochen-Roboter
Dieselbe Gruppe hatte zuvor einen vom Mantarochen inspirierten Unterwasserroboter entwickelt. Er schwamm beeindruckend schnell, konnte jedoch nicht dreidimensional manövrieren, eine Einschränkung, die viele Unterwasserroboter teilen.
Vorwärtsbewegung ist nur ein Teil der Aufgabe; Auf- und Abtauchen, Richtungswechsel und Drehung auf der Stelle sind schwieriger, und genau diese Lücke wollte das Team mit seiner neuesten Entwicklung schließen.
Warum der Ansatz wichtig ist
Die Erkundung der Unterwasserwelt erfordert laut dem Bericht Roboter, die sich so natürlich wie Fische bewegen und möglichst gut mit ihrer Umgebung verschmelzen. Das beschriebene Design verfolgt dieses Ziel mit einem einfacheren Mechanismus als die aufwendigen Steuerungssysteme und zusätzlichen Aktoren, die für solche Manöver üblicherweise nötig sind.
Offene Fragen
- Wie gut arbeitet der Roboter außerhalb des Labors?
- Wie schnell ist er im Vergleich zum Mantarochen-Roboter?