Apple schließt mit iOS 27.2 über 160 Sicherheitslücken

Apple hat mit den Updates iOS 27.2 und iPadOS 27.2 mehr als 160 Sicherheitslücken geschlossen, berichtet MacRumors. Die Schwachstellen sind inzwischen öffentlich beschrieben, weshalb Geräte mit älterer Software angreifbar sein könnten.
Umfang der Sicherheitskorrekturen
Laut dem Bericht betreffen mehr als 30 der Korrekturen WebKit, rund 15 behandeln Fehler im Kernel. Die übrigen Korrekturen sind in den vorliegenden Angaben nicht aufgeschlüsselt.
Sechs der Einträge werden Calif zugeschrieben, dem Team, das das iPhone Duo am Erscheinungstag jailbreakte und unter iOS 27.0.1 einen ungebundenen Jailbreak zeigte.
Ausnutzung und mögliches Risiko
Apple hat nicht erklärt, dass eine der Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt wird. Da die Details nun veröffentlicht sind, könnten nicht aktualisierte Geräte jedoch angreifbar sein.
Calif-Forscher Stefan Esser sagte kürzlich, dass die meisten Lücken, die für den Jailbreak verwendet wurden, in iOS 27.2 geschlossen sind.
Wachsende Zahl der Korrekturen
Die Zahl der Sicherheitskorrekturen in iOS-Updates steigt weiter, was der Bericht damit erklärt, dass KI-Modelle Schwachstellen inzwischen besser aufspüren.
Apple ist ein Software- und Unterhaltungselektronikunternehmen mit Sitz in Cupertino.
Offene Fragen
- Wurde eine der 160 Schwachstellen bereits bei echten Angriffen genutzt?
- Welche Korrekturen neben den WebKit- und Kernel-Fehlern enthält das Update?