Chrome soll Zwischenablage-Inhalte an Google-Server senden können

Google erweitert Chrome um drei Funktionen des erweiterten sicheren Surfens, wie ein Medienbericht meldet. Eine davon würde dem Browser erlauben, Zwischenablage-Inhalte an Google-Server zu übermitteln, um vor Betrug durch Social Engineering zu schützen.
Was die neuen Schutzfunktionen leisten
Der Bericht beschreibt einen Ausbau des erweiterten Schutzes in Chrome, einen Modus, den Google vor mehr als fünf Jahren eingeführt hat. Drei neue Funktionen sollen unter dem erweiterten sicheren Surfen zusammengefasst werden.
Eine Funktion lässt den Browser die von Nutzern aufgerufenen Webseiten an Safe-Browsing-Server weitergeben, um ein breiteres Spektrum an Betrugsmaschen abzudecken. Dieselben Einstellungen erlauben es Chrome außerdem, Zwischenablage-Inhalte an Google-Server zu senden. Das soll vor Social-Engineering-Betrug wie ClickFix schützen, einer Methode zur Verbreitung von Schadsoftware.
Abwägung beim Datenschutz
Der Bericht stellt die Änderungen als Verbesserung des Betrugsschutzes in Chrome dar, der zugleich aufdringlicher wird. Unter diesen Einstellungen würden Daten, die im Standardmodus auf dem Gerät bleiben, zur Prüfung an Google-Server übertragen.
Offene Fragen
- Welche der drei Funktionen gelten für Nutzer, die den erweiterten Schutz nicht aktiviert haben?
- Wie geht Google mit den erhaltenen Zwischenablage-Daten um?