eMudhra widerruft acht Zwischenzertifikate wegen schwacher Schlüssel
Die Zertifizierungsstelle eMudhra hat acht kompromittierte Zwischenzertifikate widerrufen, nachdem Forscher festgestellt hatten, dass deren private Schlüssel so schwach waren, dass sie nahezu sofort von jedem ermittelt werden konnten. Laut BleepingComputer konnten die Schlüssel genutzt werden, um vertrauenswürdige Zertifikate für echte Websites zu fälschen.
Was die Forscher entdeckten
Die Zertifizierungsstelle eMudhra hat acht Zwischenzertifikate widerrufen, die sie ausgestellt hatte. Der Schritt folgte auf Befunde, wonach die privaten Schlüssel dahinter so unzureichend geschützt waren, dass sie praktisch ohne Aufwand rekonstruiert werden konnten.
BleepingComputer, das den Fall berichtete, schrieb, die Schwachstelle habe es erlaubt, die Schlüssel zum Fälschen von Zertifikaten zu verwenden, denen Browser vertrauen würden, auch für echte Websites.
Betroffene Unternehmen
Apple mit Sitz in Cupertino, gegründet 1976, und Google mit Sitz in Mountain View, gegründet 1998, sind Unternehmen, deren Software auf vertrauenswürdige Zertifikate angewiesen ist. Den vorliegenden Angaben zufolge ist nicht bekannt, wie beide Unternehmen auf den Widerruf reagiert haben.
Offene Fragen
- Welche Websites wurden möglicherweise mit gefälschten Zertifikaten imitiert?
- Wie haben Mozilla, Google und Apple bisher auf die Widerrufe reagiert?