Lumen und Microsoft erweitern gemeinsamen Vertrieb für KI-taugliche Netze

Microsoft und Lumen Technologies haben ihre gemeinsame Vertriebskooperation ausgeweitet, datiert auf den 2. November 2026, und richten den Fokus auf die Verbindungen, von denen KI-Workloads in Unternehmen abhängen. Die Unternehmen stellen das Ziel so dar, Firmen dabei zu helfen, die Daten, Anwendungen und Infrastrukturen zu verknüpfen, auf denen KI läuft.
Was die Partner vereinbart haben
Microsoft gab die erweiterte Vertriebskooperation am Montag bekannt und stellte sie als Antwort auf ein zentrales Hindernis bei der Einführung von KI in Unternehmen dar: die Verknüpfung von Informationen, Software und Infrastruktur, mit denen KI-Workloads arbeiten. Lumen will sein gesamtes Angebot an Cloud-Netzwerk- und Anwendungskonnektivität auf Azure verfügbar machen, sodass Kunden es über das Cloud- und KI-Ökosystem von Microsoft leichter erreichen und einsetzen können.
Die beiden Unternehmen planen außerdem eine gemeinsame Account-Planung für Unternehmensprojekte, in denen Netzwerkmodernisierung, die Migration auf die Azure-Cloud-Plattform und die KI-Transformation zunehmend zusammenfallen. Im Laufe der Zeit wollen sie weitere Lumen-Funktionen identifizieren, die auf Azure und den Microsoft Marketplace gebracht werden könnten.
Warum Netze Teil des KI-Problems sind
Laut Ankündigung benötigen Organisationen mit wachsenden KI-Vorhaben Zugriff auf Daten und Anwendungen, die über Public Clouds, private Rechenzentren, Büros und Partnerumgebungen verteilt sind. Die Netze, die diese Umgebungen verbinden, bleiben jedoch häufig zersplittert und komplex.
Lumen erklärt, seine Funktionen erlaubten es Kunden, die Umstellung ihres Netzwerks früher auf ihre Azure-Modernisierungspläne abzustimmen. So könnten Konnektivität, Sicherheit, Datenbewegung und KI-Infrastruktur als Teil einer einheitlichen Unternehmensarchitektur gemeinsam geplant werden.
Marketplace-Option und genannte Prioritäten
Alkira, eine Lumen-Connect-Lösung im Microsoft Marketplace, bietet Kunden einen etablierten Bezugsweg für ihre cloudnativen Netzwerkfunktionen. Microsoft und Lumen nennen drei Prioritäten der Zusammenarbeit: verteilte Daten für KI verbinden, indem Standorte, Rechenzentren und Clouds von Unternehmen vernetzt werden; hybrides und Multi-Cloud-Networking vereinfachen, mit einheitlichen Richtlinien und Transparenz; und sich wechselnden Anforderungen anpassen, indem neue Clouds, Partner und Anwendungen angebunden werden, ohne jede einzelne als eigenes Netzwerkprojekt zu behandeln.
Lumen und Microsoft wollen weitere Einzelheiten nennen, sobald ihre gemeinsamen Pläne für den Markteintritt voranschreiten.
Offene Fragen
- Wann werden die Unternehmen die versprochenen weiteren Einzelheiten veröffentlichen?
- Welche weiteren Lumen-Funktionen sollen auf Azure und den Microsoft Marketplace gebracht werden?