Intels Arc Pro B70 ist schneller im Preis gestiegen als AMDs Radeon AI Pro R9700 mit 32 GB, und die Speicherkosten allein erklären das nicht
Was passiert ist
Sieben Monate nach dem Start für 949 $ wird Intels Arc Pro B70 bei Newegg für bis zu 2.399 $ angeboten, mehr als das Doppelte des empfohlenen Einstiegspreises. Intel ist ein Halbleiter- und Elektronikunternehmen mit Sitz in Santa Clara. AMD ist ein Elektronik- und Halbleiterunternehmen mit Sitz in Sunnyvale, dessen Produkte und Dienstleistungen unter anderem Computerhardware umfassen.
Rahim Amir Noorali, veröffentlicht 27.10.2026. Intel AI GPU Server/Datacenter Desktop Intel brachte die Arc Pro B70 am 25. März mit einem empfohlenen Startpreis von 949 $ für die eigene Referenzkarte auf den Markt. Dieselbe GPU kostet bei Amazon inzwischen jedoch 1.800 $, allerdings mit dem Hinweis "hoher Preis".
Tom's Hardware berichtete über den Anstieg von 30 % und schrieb, die "Komponentenkrise richtet weiterhin Verwüstung in der gesamten Computerbranche an". Das Portal ermittelte in Deutschland einen Anstieg von rund 26 % und in Südkorea einen deutlich stärkeren: Dort stieg der Preis des B70 laut dem Preisvergleich Danawa von 1.889.980 ₩ am 21. Juli auf 2.798.980 ₩ bis zum 16. August, ein Plus von 48 %. Marktplatz-Händler verlangen die höchsten Preise, doch selbst die günstigste Karte, die ein US-Shop direkt verkauft, kostet inzwischen 58 % mehr als zum Start.
Die Karte basiert auf dem vollständigen "Big Battlemage"-Die BMG-G31 und kombiniert 32 Xe2-Kerne mit 32 GB ECC-GDDR6 an einem 256-Bit-Speicherinterface. Zu diesem Preis unterbot sie AMDs 32 GB starke Radeon AI Pro R9700 um 350 $ und kostete etwa halb so viel wie Nvidias 24 GB große RTX Pro 4000, was sie zur naheliegenden Wahl für den lokalen Betrieb großer Sprachmodelle machte.
Deutsche Händler listen die Karte inzwischen ab 1.599 €, inklusive Mehrwertsteuer. Der Anstieg verlief stetig, nicht plötzlich.
ASRocks Creator wurde bei Newegg noch im Juli für 999,99 $ verkauft, bevor eine Preiserhöhung zu Beginn des August sie auf 1.299,99 $ brachte. B&H bot die Referenzkarte von Intel bereits für 1.779 $ an.