Britische Wettbewerbsbehörde will Apple zur Öffnung der iPhone-NFC-Technik und niedrigeren Gebühren zwingen

Die britische Competition and Markets Authority hat Maßnahmen vorgeschlagen, die Apple verpflichten würden, mehr externen Unternehmen Zugang zur NFC-Technik im iPhone zu gewähren, und zwar zu günstigeren Konditionen als bisher. Laut einem Bericht von GSMArena sieht die Behörde in Apples Entgelten und Vorgaben ein Hindernis für britische Fintechs und andere Unternehmen.
Was die Behörde vorschlägt
Die Competition and Markets Authority hat Vorschläge formuliert, nach denen Apple den Zugang zur NFC-Hardware im iPhone für eine größere Gruppe externer Firmen öffnen müsste, und zwar zu besseren Bedingungen als den heutigen.
Nach Ansicht der Behörde verhindern Apples Entgelte und die von ihm gesetzten Regeln, dass Unternehmen in Großbritannien innovativ sein und expandieren können.
Einwände britischer Unternehmen
Die Behörde erklärt, sie habe von britischen Unternehmen gehört, dass Apples derzeitige NFC-Zugangsregeln womöglich nicht wirtschaftlich tragfähig seien und die Gebühren sowie weitere Bedingungen belastend sein könnten.
Die Behörde verweist außerdem auf unterschiedliche technische Ansätze in Ländern und auf Plattformen, die es Firmen nach ihrer Darstellung erschweren, zu wachsen und sich zu behaupten.
Über Apple
Apple ist ein Software- und Consumer-Electronics-Unternehmen mit Sitz in Cupertino und wurde 1976 gegründet.
Offene Fragen
- Welche Gebührenhöhen oder konkreten Bedingungen würden die vorgeschlagenen Maßnahmen für den NFC-Zugang festlegen?
- Wann würden die vorgeschlagenen Maßnahmen greifen, falls sie beschlossen werden?