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Arduino UNO Q verbindet Debian Linux mit einem Mikrocontroller für Robotersteuerung in Echtzeit

A laptop displaying an analytics dashboard with real-time data tracking and analysis tools.
Symbolbild.Photo by Atlantic Ambience on Pexels

Arduino stellt sein UNO-Q-Board als Plattform vor, die vollwertiges Linux und Echtzeit-Hardwaresteuerung in einem Gerät vereint, und verweist auf Community-Projekte, die darauf aufbauen, als Beleg für die Möglichkeiten von Open-Source-Hardware.

Open Source wandert von Software in die Hardware

Linux gehört seit 1991 zur Open-Source-Bewegung, und Arduino übertrug dieselbe Idee mit dem eigenen Start im Jahr 2005 auf Hardware. Laut Arduino hat die Open-Source-Bewegung auch die Entwicklung der physischen Datenverarbeitung geprägt und nicht nur Software auf Bildschirmen.

Zwei Prozessoren für Roboter

Das UNO-Q-Board kombiniert einen Qualcomm-Dragonwing-QRB2210-Mikroprozessor, auf dem eine vollständige Debian-Linux-Umgebung läuft, mit einem STM32U585-Mikrocontroller, der die Hardware in Echtzeit und deterministisch steuert. Arduino zufolge können Entwickler damit das Paketsystem und den Netzwerk-Stack von Debian für KI-Anwendungen nutzen, während der Mikrocontroller Motoren, Sensoren und Aktoren steuert, auch mit Operationen im Sub-Millisekundenbereich, soweit die jeweilige Konfiguration und Anwendung dies unterstützt.

Community-Projekte zeigen die Bandbreite

Arduino beschreibt, wie Bastler und Entwickler auf dem UNO Q und dem Arduino VENTUNO Q arbeiten und ihre Arbeiten über Wettbewerbe und Hackathons teilen. Als Beispiele nennt das Unternehmen Curie, einen Open-Source-Schreibtischbegleiter, der Nutzer per Audio und Bildverarbeitung beim Anfangen von Aufgaben und beim Konzentrieren unterstützen soll, sowie einen autonomen Vorratsassistenten, der Produkte erkennt und deren Etiketten für sehbehinderte Menschen vorliest. Ein weiteres Projekt ist ein Roboterarm, der konfigurierte Nutzer erkennen und ausgewählte Gegenstände übergeben soll; er arbeitet mit digitalen Feetech-Servomotoren und einer Waveshare-Steuerplatine, die Erkennung übernimmt eine Kamera am Kopf.

Offene Fragen

  • Unter welchen Konfigurationen und Anwendungen werden die Operationen im Sub-Millisekundenbereich erreicht?

Quellen & Belege