Arista schließt aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in VeloCloud Orchestrator
Arista Networks hat kritische Sicherheitsupdates veröffentlicht, mit denen eine Zero-Day-Lücke in den lokal betriebenen Installationen seines VeloCloud Orchestrator (VCO) geschlossen werden soll. Angreifer nutzten die Schwachstelle bereits vor der Verfügbarkeit eines Fixes aus, wie BleepingComputer berichtet.
Was die Lücke ermöglicht
Arista erklärte in einer Warnmeldung vom 22. Oktober, dass Angreifer eine Zero-Day-SQL-Injection-Lücke im VCO ausnutzen. Der VCO ist die zentrale Verwaltungsplattform für SD-WAN-Netze von VeloCloud. Als Zero-Day bezeichnet man eine Schwachstelle, die bereits in Angriffen genutzt wird, bevor es einen Patch gibt.
Laut der Warnmeldung genügt es, sich am Orchestrator anzumelden, selbst mit einem Kundenkonto mit reinen Leserechten, um Operator-Berechtigungen zu erlangen. Das ist die oberste Kontrollstufe über das System.
Updates betreffen lokale Installationen
Die Sicherheitsupdates richten sich an VCO-Installationen vor Ort, also an Orchestratoren, die Kunden auf eigener Infrastruktur betreiben. Die Meldung über die Veröffentlichung stammt von BleepingComputer, einer einzigen Quelle. Welche Zahl von Kunden betroffen ist, lassen die vorliegenden Fakten offen.
Offene Fragen
- Wie viele lokale VCO-Installationen sind betroffen, und wie viele wurden bereits gepatcht?
- Wer steckt hinter den Angriffen, und wie lange wird die Lücke schon ausgenutzt?