NVIDIA RTXPT 1.9 wird rund 20 % schneller und unterstützt Windows auf Arm
Was passiert ist
NVIDIA hat Version 1.9.0 von RTX Path Tracing (RTXPT) veröffentlicht, seinem Open-Source-Referenz-Path-Tracer auf GitHub. Laut NVIDIA ist er rund 20 % schneller als die Vorgängerversion 1.8.1, bei vergleichbarer oder besserer Bildqualität. RTXPT ist ein Code-Beispiel für Entwickler, das als Ausgangspunkt für den Bau eines Path Tracers oder als Referenz für die anderen Ray-Tracing-SDKs von NVIDIA dient (also das Toolkit, auf dem ein Entwickler für eine Plattform aufbaut). NVIDIA ist ein Halbleiterunternehmen mit Sitz in Santa Clara, dessen Produkte und Dienste unter anderem Grafikprozessoren umfassen.
Mehrere Änderungen tragen zu diesem Leistungsgewinn bei. Der Path Tracer kann nun optional pro Frame nur noch drei Viertel, die Hälfte oder ein Viertel der Pixel berechnen. Die eingebauten Leistungsvorgaben nutzen dies standardmäßig, zusammen mit niedrigeren Sprunggrenzen in den schnelleren Modi.
Unter DirectX 12 ermöglicht Async Compute, dass das vorherige Frame von DLSS Ray Reconstruction und der Nachbearbeitung parallel zum Path Tracing des nächsten Frames läuft. Zudem wurde die Erzeugung der TLAS-Instanzen auf die GPU verlagert. Die Versionshinweise nennen dafür keinen Grund, doch dürfte ein Zusammenhang mit NVIDIAs eigenem Arm-basiertem Chip RTX Spark für Windows-PCs naheliegen.