Ex-Google-Chef Eric Schmidt nennt OpenAI und Anthropic moderne Kolonialhandelskompanien
Was passiert ist
Das Rennen wird nicht durch Durchbrüche entschieden, sondern dadurch, wer es finanzieren kann. Allein US-Konzerne planen, 2026 mehr als 600 Milliarden Dollar auszugeben.
Washington tauscht geschlossene Systeme gegen politische Loyalität, während Peking Open-Weight-Modelle verschenkt (Modelle, deren trainierte Parameter jeder herunterladen darf), um seine eigenen Standards zu verbreiten. In Foreign Affairs beschreiben der Historiker Niall Ferguson, die Forscherin Lisa Klaassen und der frühere Google-Chef Eric Schmidt die USA und China als KI-Imperien und alle anderen Länder als Abhängigkeiten.
KI und Gesellschaft Die URL in die Zwischenablage kopieren Diesen Artikel teilen Zum Kommentarbereich Ex-Google-Chef Eric Schmidt nennt OpenAI und Anthropic moderne Kolonialhandelskompanien Manuel Uth 25. Okt. 2026 Mit Nano Banana Pro erstellt von THE DECODER Die wichtigsten Punkte Die USA und China haben den globalen KI-Markt unter sich aufgeteilt. Ihn auszubauen erfordert enorme Mittel, Energie und modernste Chips, die kein anderes Land in großem Umfang liefern kann. OpenAI ist ein Unternehmen für künstliche Intelligenz mit Sitz in San Francisco. Anthropic ist ein Unternehmen für künstliche Intelligenz mit Sitz in San Francisco.
Die Autoren sehen in einem möglichen Konflikt um Taiwan und den Chiphersteller TSMC die größte Bedrohung für die gesamte KI-Lieferkette. Die USA und China haben in den vergangenen Jahren KI-Imperien aufgebaut, und jedes andere Land, das Zugang zu fortschrittlicher KI will, wird von ihnen abhängig.
Wer sich das Rennen leisten kann, ist wichtiger als die Frage, wer zuerst allgemeine künstliche Intelligenz baut. Da der Modellfortschritt von Energie, Rohstoffen, Chips und Kapital abhängt, ist Software wieder zu einer knappen und damit geopolitischen Ressource geworden.
Wer unter einer bestimmten Schwelle liegt, "spielt überhaupt nicht mit". Rohstoffe aus dem Kongo und Datenarbeiter in Kenia, die wenige Dollar pro Stunde verdienen, ergeben das, was sie "die Plantagenökonomie des Chatbot-Zeitalters" nennen.