New Matrix trotz leerer Büros auf Nvidia-H200-Freigabeliste

Es mehren sich Zweifel, ob das US-Handelsministerium und Nvidia chinesische Unternehmen, die zum Umgang mit den H200-KI-Chips des Konzerns zugelassen sind, hinreichend überprüfen. Laut The New York Times hat eine der freigegebenen Firmen, New Matrix, offenbar leere Büroräume.
Zweifel an der Prüfung freigegebener Abnehmer
Die Bedenken richten sich darauf, wie gründlich chinesische Betriebe durchleuchtet werden, bevor sie für die Arbeit mit Nvidias H200-KI-Chips freigegeben werden. Welche Kontrollen tatsächlich stattfanden, geht aus der bisherigen Berichterstattung nicht hervor; ob die von einem Käufer oder Investor erwartete Sorgfaltsprüfung erfolgte, bleibt daher offen.
Nvidia ist ein Halbleiterunternehmen mit Sitz in Santa Clara, das 1993 gegründet wurde.
Leere Räume bei einer freigegebenen Firma
Laut The New York Times steht New Matrix auf der Liste der freigegebenen Firmen. Die Zeitung beschreibt die Räumlichkeiten als leere graue Hülle, aus deren Decke Kabel hängen, wo eigentlich Leuchten sein müssten.
Diese Beobachtungen stützen sich bislang allein auf diesen einen Bericht. Die vorliegenden Angaben enthalten keine Stellungnahme des Handelsministeriums, von Nvidia oder von New Matrix.
Offene Fragen
- Welche Sorgfaltsprüfung nahmen das Handelsministerium und Nvidia an New Matrix vor, bevor die Firma freigegeben wurde?
- Verfügt New Matrix über einen aktiven Betrieb, der H200-Chips abwickeln kann?