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Ivanti Connect Secure: Zero-Day-Lücke bereits in freier Wildbahn ausgenutzt

Surveillance cameras mounted on a pole in front of a modern glass building.
Illustrative photo.Photo by Star Zhang on Pexels

Was passiert ist

Die Cybersicherheitsbehörde Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) bestätigt die Ausnutzung der Lücke in freier Wildbahn und hat CVE-2026-104935 (die öffentliche Katalognummer für eine bestimmte Software-Schwachstelle) am selben Tag der öffentlichen Bekanntgabe durch den Hersteller in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen (Known Exploited Vulnerabilities, KEV) aufgenommen. Die Firma für digitale Forensik Volexity hat einen ausführlichen Blogbeitrag veröffentlicht, der die Aktivitäten des Angreifers (der Person oder Gruppe hinter einem Angriff) beschreibt. Diese wurden Anfang Oktober 2026 entdeckt.

Überblick: Am 13. Oktober 2026 veröffentlichte Ivanti eine Sicherheitsmitteilung zu CVE-2026-104935, einer hochgefährlichen Authentifizierungsumgehung durch Spoofing (CWE-290), die Ivanti Connect Secure (ICS) betrifft. Die Schwachstelle hat einen CVSSv3.0-Wert von 8.6 und erlaubt einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer, beliebige Befehle auszuführen.

Ivanti zufolge wurde die Lücke bereits vor der Bekanntgabe in freier Wildbahn ausgenutzt und dabei eine begrenzte Anzahl von Kunden betroffen. Das deutet darauf hin, dass die Schwachstelle als Zero-Day-Lücke (eine Sicherheitslücke, die bereits in Angriffen genutzt wird, bevor es einen Fix gibt) ausgenutzt wurde.

Wichtige Fakten

  • Ivanti – berichtet, dass die Ausnutzung in freier Wildbahn bereits vor der Bekanntgabe stattgefunden hat und eine begrenzte Anzahl von Kunden betroffen ist

Quellen & Belege