Altman spricht vor Samsung-Präsidenten in Yongin, kein Chipdeal bekannt
OpenAI-Chef Sam Altman hat laut TechPowerUp am Samstag, dem 31. Oktober, rund 50 Samsung-Präsidenten bei einem Führungsseminar getroffen. Öffentlich bekannt wurde daraus kein Liefervertrag für Speicherchips.
Seminar erreichte Führungskräfte aller Bereiche
Das Treffen fand im Schulungszentrum von Samsung in Yongin statt, das zum Elektronikkonzern mit Sitz in Suwon gehört. Neben den Managern der Elektroniksparte waren auch Führungskräfte aus den Finanz- und Biotechbereichen dabei, die Runde reichte also weit über das Chipgeschäft hinaus.
Samsung bezeichnete die Veranstaltung als Teil einer Seminarreihe für Führungskräfte, die den unternehmensweiten Vorstoß in Künstliche Intelligenz unterstützt. Dem Bericht zufolge ging es um die Richtung, in die sich KI entwickelt, um die Märkte, die sie eröffnen könnte, und darum, wie sie Entscheidungsprozesse in großen Unternehmen verändert.
Altmans Botschaft zielt auf den Einsatz
Laut Samsung erklärte Altman, dass schon die Einführung von KI einem Unternehmen keinen Vorsprung verschaffe. Der Gewinn entstehe erst dann, wenn man die Technik nutze, um schneller zu arbeiten und bessere Produkte zu bauen.
Zwei Tage vor dem Seminar hatte Altman zudem gesagt, dass DRAM aus Heim-PCs in Rechenzentren besser aufgehoben wäre. Aus den Berichten geht nicht hervor, dass dieser Punkt beim Seminar direkt zur Sprache kam.
Bislang kein Liefervertrag bekannt
Aus dem Treffen wurde bislang kein neuer Liefervertrag öffentlich gemacht. Samsungs eigene Darstellung konzentrierte sich auf die KI-Strategie und nicht auf kommerzielle Konditionen.
Der Bericht stützt sich auf eine einzige Quelle. Er deutet an, dass mehrere große Abnehmer um Samsungs Speicherchips werben, doch eine weitere Bestätigung liegt bislang nicht vor.
Offene Fragen
- Wird Samsung oder OpenAI einen aus dem Seminar hervorgegangenen Liefervertrag offenlegen?
- Spiegelt Altmans Sicht auf DRAM in Heim-PCs einen konkreten Beschaffungsplan wider?