Fast sieben von zehn Kroll-Pannenopfern waren über Drittanbieter betroffen
Laut Help Net Security waren knapp sieben von zehn Menschen, die von Datenpannen betroffen waren, die Kroll bearbeitete, über einen externen Dienstleister betroffen. Das berichtet das Unternehmen in seinem Data Breach Outlook 2026. Viele Betroffene sagen, sie hätten die Firma, die ihre Angaben verwahrte, zuvor nie gehört.
Externe Dienstleister stehen hinter den meisten Fällen
Der Data Breach Outlook 2026 von Kroll deutet darauf hin, dass die meisten Betroffenen der bearbeiteten Pannen wegen eines Dritten und nicht über die Organisation, mit der sie direkt zu tun hatten, betroffen waren, schreibt Help Net Security.
Derselbe Bericht hält fest, dass der Anteil je nach Branche unterschiedlich ausfällt; die Aufschlüsselung nach Sektoren steht in den zugrunde liegenden Daten.
Wie der Ausfall eines Anbieters viele trifft
Unternehmen übergeben Speicherung, Transaktionsabwicklung und Softwarebetrieb zunehmend externen Anbietern. Wird einer dieser Anbieter angegriffen, können Kundendaten, die er für mehrere Organisationen vorhält, zusammen offenliegen.
So lässt sich erklären, weshalb Menschen von einem Leck durch ein Unternehmen erfahren, das sie nie bewusst gewählt haben: Ihre Daten lagen bei einem Dienstleister, der Firmen bediente, denen sie womöglich nie begegnet sind.
Offene Fragen
- Wie viele Menschen waren insgesamt von den Pannen betroffen, die Kroll untersucht hat?
- In welchen Branchen ist der Anteil der Fälle über Dritte am höchsten?