KAIST-Team entwickelt schwerkraftunabhängiges Augenpflaster für Tropfen
Ein Forschungsteam unter Leitung von Professor Ki-Hun Jeong hat ein tragbares Pflaster entwickelt, das Augentropfen ohne Schwerkraft ins Auge bringt, was die Dosierung im Weltraum erschwert. Die Angaben stammen von Phys.org.
Konstruktion und beteiligte Forscher
Die Arbeit wurde von einem Forschungsteam des KAIST durchgeführt, geleitet von Professor Ki-Hun Jeong vom Fachbereich Bio- und Hirntechnik. Er arbeitete laut Bericht mit einem Team unter Professor Se Joon Woo vom Seoul National University Bundang Hospital zusammen.
Phys.org beschreibt das Gerät als am Körper getragenes Pflaster, das Augentropfen auf anderem Weg als über die Schwerkraft ins Auge bringen soll.
Warum Augentropfen im Weltraum schwer zu verwenden sind
Im Weltraum, wo die Schwerkraft nahezu fehlt, ist das Anwenden von Augentropfen schwierig. Auf der Erde zieht die Schwerkraft einen Tropfen ins Auge und hält ihn dort, einen Zug, den das Pflaster ersetzen soll.
Veröffentlichung und offene Fragen
Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Sensors and Actuators B: Chemical. Sämtliche bisher verfügbaren Angaben stammen von einem einzigen Medium, Phys.org; der Bericht enthält keine Informationen zu klinischen Tests und dazu, ob das Pflaster bereits im Weltraum eingesetzt wurde.
Offene Fragen
- Wurde das Pflaster in klinischen Tests erprobt?
- Wurde das Gerät bereits im Weltraum eingesetzt?