Apples erster Touchscreen-Mac setzt weiter aufs Trackpad, sagt CEO Ternus

Laut einem Meinungsbeitrag von Ben Lovejoy bei 9to5Mac geht Apple vorsichtig in Richtung Touchscreen-Mac, obwohl Steve Jobs die Idee 2010 verworfen hatte. Der aktuelle CEO John Ternus beschreibt Touch als ergänzende Eingabe und nicht als primäre.
Abkehr von einer alten Position
Lovejoy schreibt, es sei unvermeidlich gewesen, dass die Ankündigung des ersten Touchscreen-Macs für Aufsehen sorge, angesichts der deutlichen Absage von Steve Jobs im Jahr 2010. Jobs hatte einen Touchscreen-Mac als etwas bezeichnet, das in der Vorführung großartig wirke, im echten Alltag aber ergonomisch schlecht sei.
Der Autor merkt an, dass Touchflächen in senkrechter Position nicht gut funktionieren und Nutzer bei längerem Greifen zum Bildschirm rasch ermüden.
Ternus ordnet Touch als Zusatzeingabe ein
Ternus äußerte sich direkt zu dem Kurswechsel. Dem Bericht zufolge sagte er, Touch solle eine ergänzende Art der Bedienung des Geräts sein und nicht die primäre. Außerdem deutete er an, dass es nicht das Hauptmerkmal des neuen Modells sei.
Lovejoy argumentiert, dass der Mac in erster Linie ein indirektes Eingabegerät bleibe, das um Trackpad und Tastatur herum gebaut sei, und dass das neue Modell diese Priorität widerspiegele.
Trackpad bleibt die Hauptbedienung
Die neue Lösung bietet laut dem Beitrag die Wahl zwischen dem in die Tastatur integrierten Trackpad und dem Touchscreen. Lovejoy sieht darin Ternus' Haltung, das Trackpad zuerst zu nutzen und den Touchscreen gelegentlich.
Der Autor schreibt, das Schreckensszenario für Mac-Nutzer wäre gewesen, dass Apple die Bedienoberfläche zugunsten von Touch einschränkt, und dieses Szenario werde mit dem gewählten Ansatz vermieden.
Offene Fragen
- Wird Apple Touch auch in künftigen Macs nur als Zusatzeingabe anbieten?