Google öffnet britische Büros für Gewerkschaftswerber nach neuer Gesetzeslage

Google hat zugestimmt, dass die Gewerkschaft Prospect in den Büros im Vereinigten Königreich um Mitglieder unter den Beschäftigten werben darf, einschließlich der Zentrale in King's Cross in London. Das berichtet Bloomberg. Die Vereinbarung folgt auf ein neues britisches Gesetz, das Gewerkschaften ein Zugangsrecht zu Arbeitsstätten einräumt.
Was die Vereinbarung erlaubt
Laut Bloomberg sieht die am Montag angekündigte Regelung zwei Wege vor: direkte Gespräche mit Google-Beschäftigten, persönlich wie online, sowie Veranstaltungen an den Standorten, die erklären, wie man einer Gewerkschaft beitritt.
Das Gesetz hinter dem Zugangsabkommen
Die Vereinbarung folgt auf ein neues britisches Gesetz, das seit Freitag in Kraft ist und Gewerkschaften ein Zugangsrecht zu Arbeitsstätten gibt. Arbeitgeber, die den Zugang weiterhin verweigern, können mit Bußgeldern von bis zu 500.000 Pfund rechnen.
Prospect hat im September eine ähnliche Vereinbarung mit Meta geschlossen.
Belegschaft bei Google und Ziele von Prospect
Google beschäftigt im Vereinigten Königreich mehr als 7.000 Menschen. Prospect will genügend Mitglieder gewinnen, um eine formelle Anerkennung durch das Unternehmen zu beantragen, die der Gewerkschaft ein Mitspracherecht bei Löhnen, flexiblen Arbeitszeiten und dem Einsatz von KI verschaffen würde.
Offene Fragen
- Gelingt es Prospect, genügend Google-Mitglieder für eine formelle Anerkennung zu gewinnen?