Google stellt Gemini 4 Carbon vor, zunächst nur für geprüfte Cyberabwehr

Google hat mit Gemini 4 Carbon sein nächstes Spitzenmodell vorgestellt, nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Gemini 4 Argon. Das Unternehmen sieht das Modell in einem kürzlich aktualisierten Benchmark an der Spitze und den größten Fortschritt in der Cybersicherheit, weshalb der Zugang zu Beginn eingeschränkt bleibt.
Zugang zunächst nur für geprüfte Verteidiger
Carbon wird zum Start nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Laut Google erhält zunächst eine ausgewählte Gruppe von Cyberabwehr-Experten Zugriff, Entwickler, Unternehmen und Verbraucher sollen später folgen.
Der Preis liegt bei 2 US-Dollar pro einer Million Eingabe-Token und 10 US-Dollar pro einer Million Ausgabe-Token. Zwischengespeicherte Eingabe-Token werden 95 Prozent unter dem regulären Eingabepreis berechnet.
Fortschritte bei Programmierung, Agenten und Sicherheit
Google beschreibt das Modell als auf längere Agenten-Arbeitsabläufe und den gesamten Lebenszyklus der Cyberabwehr ausgelegt. Neben agentischen und wissenschaftlichen Aufgaben nennt das Unternehmen bessere Full-Stack-Webentwicklung und multimodales Verständnis.
Den größten Sprung sieht Google in der Cybersicherheit. Laut internen Tests des Unternehmens erzeugt Carbon mehr als doppelt so viel sicheren Code wie sein Vorgänger.
Platzierung im Benchmark und Konkurrenz
Google hebt den ersten Platz von Carbon im Artificial Analysis Intelligence Index (v5.0) hervor, wo das Modell 59 Punkte erreicht. Claude Opus 5.5 und GPT-6 Astra liegen laut Bericht dahinter.
Laut der Ankündigung, wie sie Medien zur Markteinführung berichten, erreicht das Modell außerdem 88,2 Prozent im SEC-bench Pro.
Offene Fragen
- Wann wird Carbon Entwicklern, Unternehmen und Verbrauchern über die erste Gruppe von Verteidigern hinaus zugänglich sein?
- Wie werden Googles interne Tests zum sicheren Code unabhängig überprüft?