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Cybersicherheit EINZELNE QUELLE

GMO fordert Kunden nach Ransomware-Drohung gegen Onamae Desktop Cloud zum Herunterfahren ihrer PCs auf

Cluster of surveillance cameras mounted outdoors amidst green foliage for public safety.
Symbolbild.Photo by Xayriddin Baxromxo'jayev on Pexels

Die japanische GMO-Gruppe hat Kunden aufgefordert, ihre Systeme vom Internet zu trennen und die Computer herunterzufahren, nachdem ein Angreifer, der in ihren Dienst Onamae Desktop Cloud eingedrungen war, mit einem Ransomware-Angriff gedroht hat.

Warnung der Gesellschaft an Kunden

Laut einem Bericht von BleepingComputer hat die GMO-Gruppe ihre Kunden dazu gedrängt, ihre Systeme vom Internet abzuschneiden und die Rechner abzuschalten. Anlass ist eine Drohung eines Akteurs, der sich Zugang zum Dienst Onamae Desktop Cloud verschafft hatte; dieser Dienst erlaubt es, Desktop-Rechner aus der Ferne zu nutzen.

Der Angreifer kündigte an, noch heute eine Ransomware-Attacke zu starten, also eine Schadsoftware, die Dateien verschlüsselt und für deren Freigabe Lösegeld verlangt.

Was bislang unklar bleibt

Die Informationen stammen von einem einzigen Medium und beruhen auf der Warnung des Unternehmens an seine Kunden. Der Bericht nennt weder den Weg, auf dem der Eindringling in den Dienst gelangte, noch die Zahl der möglicherweise betroffenen Kunden oder ob seither ein Angriff stattgefunden hat.

Offene Fragen

  • Wie gelangte der Angreifer in den Dienst Onamae Desktop Cloud?
  • Wurden bereits Kundensysteme verschlüsselt oder anderweitig beeinträchtigt?

Quellen & Belege