OpenAI sammelt rund 11 Milliarden Dollar und verfehlt das Ziel deutlich

OpenAI, ein im kalifornischen San Francisco ansässiges Unternehmen für künstliche Intelligenz, hat laut Wall Street Journal in seiner jüngsten Finanzierungsrunde rund 11 Milliarden Dollar eingeworben. Das ist weniger als die Hälfte der angestrebten 30 Milliarden Dollar.
Bewertung bleibt unter dem Zielwert
Die Runde bewertete das Unternehmen mit 1,25 Billionen Dollar und damit unter den 1,4 Billionen Dollar, auf die man gehofft hatte. Die Lücke geht laut The Decoder offenbar auf nachlassendes Interesse großer Investoren zurück und nicht auf eine Erklärung des Unternehmens selbst.
Der Rückzug fällt mit einem Ausverkauf bei Technologieaktien zusammen, der auf schwache Quartalszahlen von Google, Amazon und Intel folgte.
Konkurrenz und Börsenpläne
Anthropic drängt Berichten zufolge auf einen Börsengang schon im November. OpenAI plant nach Berichten einen Börsengang im kommenden Jahr, also den Verkauf seiner Aktien an der Börse an das Publikum.
Offene Fragen
- Wird OpenAI die verbleibende Lücke zu seinem Ziel von 30 Milliarden Dollar noch schließen?
- Könnte die niedrigere Bewertung den Zeitplan des geplanten Börsengangs verändern?