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Weltraum & Wissenschaft EINZELNE QUELLE

Rekordintensive Attosekunden-Röntgenblitze am European XFEL könnten Elektronenforschung voranbringen

Illustration depicting classical binary bit and quantum qubit states in superposition and binary.
Symbolbild.Photo by Google DeepMind on Pexels

Forschende am European XFEL haben Röntgenblitze erzeugt, die extrem kurz sind und für diese Art von Pulsen eine Rekordintensität erreichen. Das Team berichtet, dass die Methode detaillierte Untersuchungen von Elektronen in Atomen und Molekülen unterstützen könnte.

Licht auf winzigen, starken Punkt gebündelt

Laut dem Bericht bündelten die Forschenden das Röntgenlicht auf einen Fleck, dessen Fläche rund 100.000-mal kleiner ist als der Querschnitt eines typischen menschlichen Haares. Durch diese enge Fokussierung entsteht ein winziger, aber außerordentlich leistungsstarker Brennpunkt.

Die Rekordintensität bezieht sich auf diese besondere Klasse von Pulsen, die die Forschenden an der Anlage European XFEL erzeugten.

Mögliche Anwendungen in der Elektronenforschung

Die Technik könnte es ermöglichen, genauer zu untersuchen, wie sich Elektronen innerhalb von Atomen und Molekülen verhalten. Langfristig, so der Bericht, könnte sie sogar erlauben, Elektronen während chemischer Reaktionen gezielt zu beeinflussen.

Das Team hat die Ergebnisse des im April 2026 durchgeführten Experiments in der Fachzeitschrift Optica veröffentlicht.

Offene Fragen

  • Wie weit lässt sich der Ansatz ausbauen, um Elektronen während chemischer Reaktionen zu steuern?

Quellen & Belege