Keystone zieht Bitcoin-Wallets nach Diebstahl des Werksschlüssels zurück
Keystone, ein Hersteller von Hardware-Wallets für Bitcoin, hat Geräte aus dem Verkauf genommen, nachdem Angreifer den Werksschlüssel erlangt haben, mit dem sich die Produkte authentifizieren. Laut dem Bericht von Decrypt AI nennt das Unternehmen 25.964 betroffene Kundendatensätze.
Was der gestohlene Schlüssel ermöglicht
Der Werksschlüssel ist der Nachweis, mit dem Käufer prüfen können, ob ein Keystone-Gerät echt ist. Mit diesem Nachweis könnten Angreifer im Prinzip gefälschte Hardware als original ausgeben.
Der Bericht bezieht sich auf diese Möglichkeit und nicht auf einen bestätigten Verkauf gefälschter Geräte.
Umfang des Datenabflusses bei Kunden
Von dem Vorfall waren laut Decrypt AI die Daten von 25.964 Käufern betroffen, wie das Unternehmen angibt.
Keystone erklärt, dass die Wiederherstellungsphrasen und privaten Schlüssel, mit denen Guthaben gesichert sind, nicht betroffen waren. Der Schaden beschränkt sich damit nach Unternehmensangaben auf die Kundendaten und den Authentifizierungsschlüssel.
Offene Fragen
- Wurden bereits gefälschte Keystone-Geräte im Umlauf entdeckt?
- Wie haben die Angreifer den Werksschlüssel erlangt?