Banana Pi stellt Einplatinencomputer BPI-M8 mit PCIe und eMMC vor
Banana Pi hat mit dem BPI-M8 einen Einplatinencomputer vorgestellt, den das Unternehmen als brauchbare Alternative zum Raspberry Pi präsentiert. Der Rechner basiert auf einem Allwinner-A733-Chip mit 4 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und bietet eine breite Auswahl an Anschlüssen, wie Notebookcheck berichtet.
Kompakte Platine mit vollwertigen Anschlüssen
Die Platine misst 56 x 85 mm. Anders als ein Compute Module bringt sie vollwertige Anschlüsse mit, die sofort genutzt werden können, ohne dass ein Trägerboard nötig ist.
Kabelgebundenes und drahtloses Netzwerk sind gleichermaßen abgedeckt: über einen Gigabit-Ethernet-Port und ein Modul mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0. Displays und Kameras werden über MIPI-DSI- und MIPI-CSI-Schnittstellen angebunden, dazu kommen ein vollwertiger HDMI-2.0b-Anschluss und eine 3,5-mm-Audiobuchse.
Prozessor, Arbeitsspeicher und Speicher
Das System-on-Chip Allwinner A733 vereint zwei Cortex-A76- und sechs Cortex-A55-Kerne mit 4 GB LPDDR5-RAM auf der Platine.
Der Speicher hängt von der Variante ab. Die Standardversion enthält 64 GB eMMC-Speicher, unterstützte Kapazitäten reichen von 8 GB bis 128 GB. Auch ein Speicherkartensteckplatz ist vorhanden. Zusätzlicher Speicher lässt sich über drei USB-2.0- und einen USB-3.0-Port anschließen, PCIe-Unterstützung steht über einen FPC-Steckverbinder bereit.
Offene Fragen zur Leistung
Notebookcheck merkt an, dass die Frage nach dem praktischen Nutzen der Platine angesichts der Leistungsgrenzen von Einplatinencomputern gegenüber moderner Desktop-Hardware eine eigene ist.
Offene Fragen
- Was kostet der BPI-M8, und wann ist er erhältlich?
- Wie schlägt sich die Platine im Praxiseinsatz gegenüber dem Raspberry Pi?