Chinesische Schiffe nahe Pazifikkabeln schüren Sabotage-Sorgen bei US-Techfirmen
Ein neuer Bericht sieht Unterseekabel im Pazifik, die US-Technologiekonzernen gehören, erheblich der Gefahr von Sabotage in der Tiefsee ausgesetzt, wobei China als wachsende Sorge genannt wird. Die Warnung stützt sich auf Berichte über ungewöhnlich intensive Erkundungsarbeiten chinesischer Forschungsschiffe entlang der Routen am Meeresboden.
Chinesische Schiffe im Fokus
Berichten zufolge widmen chinesische Forschungsschiffe der offenbar stattfindenden Vermessung von Unterseekabeln ungewöhnlich viel Zeit. Gesondert wurden kommerzielle chinesische Schiffe in europäischen und asiatischen Gewässern wegen des Durchtrennens von Kabeln untersucht.
Der Bericht ordnet transpazifische Kabel im Besitz US-amerikanischer Unternehmen den Anlagen zu, die wachsenden Sabotagerisiken ausgesetzt sind, und benennt China als Quelle dieser Bedrohung.
Unfälle verursachen den Großteil der Schäden
Dieselbe Quellenlage deutet darauf hin, dass der größte Teil der Schäden an den Kabeln, die den zentralen Datenverkehr des Internets tragen, auf Missgeschicke statt auf gezielte Eingriffe zurückgeht. Über den Meeresboden gezogene Grundschleppnetze der Fischerei und Schiffsanker machen den Großteil der Vorfälle aus, Stürme und Unterwasser-Erdrutsche tragen ebenfalls bei.
Diese Unterscheidung ist wichtig, denn gezielte Sabotage stellt eine andere Art der Bedrohung dar als die alltäglichen Unfälle, hinter denen die meisten Brüche stehen.
Offene Fragen
- Zielen die Erkundungsfahrten chinesischer Forschungsschiffe auf bestimmte Kabel?
- Welcher Anteil des pazifischen Kabelnetzes gehört US-Unternehmen?