Buch skizziert Robot Goal Federation als Dachverband globaler Roboter-Sportligen
Ein neues Buch von David D'Arcangelo entwirft ein globales Ökosystem für Robotersport mit einem Dachverband, professionellen Ligen, robotischen Athleten und Fans, die das Spielgeschehen beeinflussen können. Das Konzept stammt aus einem einzelnen Bericht und ist nicht unabhängig überprüft.
Geplante Liga und ihre robotischen Athleten
Das Buch beschreibt eine Robot Goal League mit 32 Teams, die Robot Goal spielen würde, einen Roboter-Fußball mit neun gegen neun Spielern. Die Teams würden drei Arten von Maschinen einsetzen: bodengebundene LowBots, humanoide MidBots und fliegende HighBots.
Menschliche Trainer würden ihre Roboter lenken, die das Buch Roboletes nennt. Dabei handelt es sich um teilweise autonome Athleten, die Spielzüge am Boden und in der Luft ausführen.
Rolle der Fans und Live-Übertragung
Das gesamte Geschehen wäre mit der Hauptarena synchronisiert. Berechtigte Fans könnten bei ausgewählten Spielzügen verbindlich abstimmen und so direkten Einfluss auf den Ausgang nehmen.
Verkleinerte Miniaturroboter würden das Spielgeschehen in Echtzeit im Live-Fan-Viewing-Bereich nachbilden, während die Partien ablaufen.
Ein Dachverband für Robotersport
Das Buch sieht die Robot Goal Federation, kurz RGF, als regelgebende und zulassende Instanz für alle Robotersportarten vor. Vorgeschlagen werden Standards für Sicherheit, technische Integrität, Wettbewerbsgleichgewicht und menschliche Kontrolle, die als Grundlage für mehrere Sportarten und Ligen dienen sollen.
D'Arcangelo beschäftigt sich nach Angaben des Berichts seit 1987 mit der Idee von Robotersport. Das Buch ist ab Mittwoch, dem 21. Oktober, bei Amazon erhältlich.
Offene Fragen
- Hat sich bereits ein Team, eine Liga oder ein Verband zur Übernahme der vorgeschlagenen Struktur bereit erklärt?
- Wie würden die verbindlichen Fan-Abstimmungen in der Praxis durchgeführt und überprüft?