Microsoft setzt Cisco-Silicon-One-P200-Systeme in seinem Netzwerk ein
Was passiert ist
12. Februar 2026: Microsoft hat begonnen, Systeme einzusetzen, die auf Ciscos Silicon One P200 basieren, einem Routing-Chip für eine der unscheinbarsten, aber wichtigsten Aufgaben im KI-Bereich: das Verschieben riesiger Datenmengen zwischen Rechenzentren (einem Gebäude voller Computer, das Online-Dienste betreibt). Der Chip wurde erst am 8. Oktober 2025 vorgestellt. Cisco ist ein Telekommunikations- und Netzwerkhardware-Unternehmen mit Sitz in San Jose, dessen Produkte und Dienstleistungen unter anderem Netzwerk-Switches umfassen. Microsoft ist ein Software- und Softwareentwicklungsunternehmen mit Sitz in Redmond.
Ein tieferer Puffer bedeutet weniger verlorene Datenpakete, wenn alles gleichzeitig eintrifft. Cisco hat den P200 zusammen mit seinem Routing-System 8223 auf den Markt gebracht.
Der Einsatz von Ciscos Silicon One P200 bei Microsoft unterstreicht den dringenden Bedarf an leistungsfähiger Datenverarbeitung in KI-getriebenen Cloud-Infrastrukturen. Der Beitrag Microsoft setzt Cisco-Silicon-One-P200-Systeme in seinem Netzwerk ein erschien zuerst auf Crypto Briefing.
Dass dies in einem der größten Cloud-Netzwerke der Welt schon so früh läuft, legt nahe, dass die Hyperscaler nicht gewartet haben. Was der P200 tatsächlich leistet: Cisco bezeichnet ihn als Routing-Prozessor mit tiefem Puffer.
Ein Puffer ist ein Zwischenspeicher, in dem Daten kurz warten, wenn der Datenverkehr sprunghaft ansteigt. Das ist wichtig, denn KI-Datenverkehr ist nicht gleichmäßig. Trainings- und Inferenzaufgaben senden Daten oft in Schüben, und Netzwerke, die für gleichmäßigere Lasten gebaut wurden, können dadurch überlastet werden.
Quellen & Belege
- Crypto Briefing Berichtende Quelle
Microsoft puts Cisco Silicon One P200 systems to work in its network ↗
https://cryptobriefing.com/microsoft-cisco-silicon-one-p200-production/